Mit der zunehmenden Verschärfung des Klimawandels haben Städte in ganz Europa verstärkt mit dem Phänomen der städtischen Wärmeinsel (Urban Heat Island, UHI) zu kämpfen. Im Rahmen eines Online-Workshops lädt das Ecologic Institute am 14. April 2025 von 10:00 bis 12:30 Uhr MESZ gemeinsam mit dem Klimabüro der Stadt Rom und PwC Italien zu einem Online-Workshop ein, der sich auf Lösungen und Strategien zur Reduzierung der Auswirkungen von UHI in städtischen Umgebungen konzentriert.
Das Ecologic Institut freut sich, die Veröffentlichung "Locally Rooted, Globally Connected: Lessons from Europe–Latin America Knowledge Exchanges in a Transdisciplinary Research Project" vorzustellen, die im Rahmen des INTERLACE-Projekts entstanden ist, das vom Institut koordiniert wurde. Die Publikation fasst zentrale Erkenntnisse und praktische Lehren aus vier Jahren Zusammenarbeit zwischen Städten, Forschenden, Städtenetzwerken und weiteren Akteuren in Europa und Lateinamerika zusammen. Sie beleuchtet den Wert und die Komplexität der gemeinsamen Entwicklung naturbasierter Lösungen (NbS) in unterschiedlichen kulturellen, institutionellen und geografischen Kontexten.
Auch in diesem Frühjahr machen sich die deutschen Plastic Pirates wieder auf den Weg, um die Plastikverschmutzung in unseren Gewässern zu erforschen. Vom 01. Mai bis 30. Juni 2025 sind Schulklassen und Jugendgruppen dazu aufgerufen, sich am Aktionszeitraum zu beteiligen. Im Fokus der Untersuchung stehen die deutschen Küsten sowie die Flusssysteme der Elbe und Donau samt ihren Nebenflüssen.
Hugh McDonald and Julia Pazmino from Ecologic Institute led the session "Ensuring sustainability outcomes from carbon farming: Recommendations for the CRCF and voluntary carbon markets" at the Second European Carbon Summit 2025. Hugh joined a panel on policy areas for carbon farming, while Julia shared insights on rewarding mechanisms for farmers.
Am 6. März 2025 fand in Brüssel im Rahmen der European Ocean Days der vierte EU Blue Parks Community Workshop statt. Dieses Treffen brachte Meeresnaturschutzexpertinnen und -experten zusammen, darunter Forschende, politische Entscheidungsträger:innen, MPA-Manager:innen, Naturschutzpraktiker:innen und weitere Akteure, um die Transformation hin zu 10 % strenger Schutzgebiete in den europäischen Meeren zu diskutieren. Der Workshop wurde vom Ecologic Institut im Rahmen seiner Rolle in der Mission Ocean & Waters Implementation Support Platform co-organisiert, um die Wiederherstellung der Meeresgesundheit und den Schutz mariner Gebiete in der EU zu stärken.
Das Forschungsprojekt „Machbarkeitsstudie zum Aufbau eines Umweltinformations- und Klassifikationssystems für Arzneimittel in Deutschland“ unter der Leitung des Ecologic Instituts entwickelte ein Konzept für ein Umweltinformations- und -klassifikationssystem für Deutschland und führte eine Machbarkeitsstudie für dieses Konzept durch, in der die organisatorische, technische, rechtliche, finanzielle und politische Machbarkeit bewertet wurde. Die Projektergebnisse wurden Anfang März 2025 im Rahmen einer Abschlusspräsentation einem breiten Interessentenkreis vorgestellt. Über 110 Teilnehmer, darunter Vertreter der pharmazeutischen Industrie, Krankenkassen, Ärzte, Apotheker und Umweltbehörden, nahmen an der Online-Veranstaltung teil.
Wir freuen uns, Sie zur Ready4NetZero-Abschlusskonferenz einzuladen: "Climate Transition of Cities - From Planning to Action", eine internationale Veranstaltung, die sich dem Wissensaustausch über Klimaneutralitätsstrategien in Städten widmet.
Am 17. März 2025 hielt Doris Knoblauch (Ecologic Institut) einen Vortrag zum Thema "Plastik und Umwelt", in dem sie die negativen Auswirkungen von Plastik und Plastikverschmutzung bei einem Postgraduiertenkurs beleuchtete, an dem 21 Expertinnen und Experten aus Ministerien, Behörden, Kommunen, NGOs und der Industrie aus Ländern mit niedrigem Einkommen und Schwellenländern teilnahmen. Im Mittelpunkt stand die Frage, warum die Verschmutzung durch Kunststoffe ein Problem für die Umwelt und die menschliche Gesundheit darstellt, welche Rolle Textilien dabei spielen und warum wir dringend ein internationales, rechtsverbindliches Abkommen über Kunststoffe brauchen.
Mit der Auftaktkonferenz im Umweltforum Berlin startete am 11. und 12. März 2025 die neue Fördermaßnahme "Zirkuläre Textilien" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), in der insgesamt 16 Verbundprojekte sowie ein begleitendes Vernetzungs- und Transferprojekt bis 2028 an Lösungen arbeiten, die eine zirkuläre Textilwirtschaft unterstützen. Ziel der Veranstaltung, an der rund 100 Personen teilnahmen, war es, die einzelnen Projekte vorzustellen, gemeinsame Herausforderungen zu identifizieren und Querschnittsthemen für die verbundübergreifende Bearbeitung abzuleiten.
Stories have the unique potential to inspire change, shape perceptions, and foster understanding across diverse audiences. This collection of stories, developed as part of the INTERLACE project, aims to convey the profound emotional and cultural importance natural surroundings have for local communities and showcase the power of collective action.
Diese Publikation bietet eine umfassende Analyse der rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen zur Wasserzuteilung in sechs europäischen Ländern und zeigt dabei die unterschiedlichen Grade an Komplexität und Formalisierung auf.
Der vorliegende Bericht, geleitet vom EU-Forschungspartner SYKE, konzentriert sich auf die Herausforderungen und Chancen bei der Gestaltung und Umsetzung einer nachhaltigen Wassergovernance in den Wertschöpfungsketten in sechs europäischen Ländern. Er leistet einen Beitrag zu den laufenden politischen Diskussionen über die Rolle eines nachhaltigen Wassermanagements im Kontext der Wertschöpfungsketten von Unternehmen.
Am 11. und 12. März 2025 fand das vierte Webstival des Climateurope2-Projekts statt. Dr. Grit Martinz vom Ecologic Institut präsentierte die Ergebnisse einer eingehenden ethnografischen Forschung zu Fragen der Gleichberechtigung im Kontext der Most Outer Regions. Sie beleuchtete die anhaltenden Auswirkungen kolonialer Strukturen und Einstellungen auf die Klimagerechtigkeit, einschließlich des Zugangs zu Klimadienstleistungen für Menschen indigener Herkunft. Sie unterstrich das Potenzial einer dekolonialen Ökologie in europäischen Gebieten und weltweit, um sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen, zusammen mit den politischen Kämpfen gegen (post)koloniale Herrschaft, strukturellen Rassismus und die Verschmutzung des Ökosystems.
Die Plastikverschmutzung hat sich zu einer globalen Krise entwickelt, die die Umwelt, die menschliche Gesundheit und die nachhaltige Entwicklung ernsthaft bedroht. Angetrieben durch die unkontrollierte Kunststoffproduktion verschlimmert sich das Problem während des gesamten Lebenszyklus von Kunststoffen – von der Herstellung bis zur Entsorgung –, wobei nicht nur große Teile, sondern auch mikroskopisch kleine Partikel (Mikro- und Nanoplastik), Monomere und Tausende von chemischen Zusätzen freigesetzt werden. Diese Schadstoffe verbreiten sich über Luft- und Wasserströmungen weltweit und schädigen Ökosysteme sowie wild lebende Tiere, darunter auch Meerestiere, die sich darin verfangen, sie verschlucken und toxisch sind. Dieser Leitartikel ist Teil der Sonderausgabe "An effective plastic treaty for marine life".