Mit dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Unterstützung der Entwicklung eines politischen Handlungsrahmens für Erneuerbare-Energien-Gemeinschaften in den osteuropäischen Mitgliedstaaten bereitzustellen, vergleicht dieser Artikel die Schlüsselfaktoren für die Entwicklung solcher Gemeinschaften in Bulgarien und Deutschland, wobei eine Literaturrecherche mit Experteninterviews kombiniert wurde, um Primärinformationen über Bulgarien zu sammeln.
Dieser Artikel gibt ein Beispiel dafür, wie Segrass auf nachhaltige Weise genutzt werden kann. "Verwendung von Seegras als Dämmmaterial" von Dr. Nico Stelljes wurde im "Baltic Stories Magazine" veröffentlicht, das sich der Förderung der Zusammenarbeit rund um die Ostsee, gemeinsamen Initiativen und Projekten der Strategie der Europäischen Union für den Ostseeraum (EUSBSR) widmet. Der Artikel steht online zur Verfügung.
Die EU-Klimaschutzverordnung regelt 60 Prozent der EU- Emissionen. Um die Klimaziele für 2030 und 2050 zu erreichen, muss die jetzt anstehende Überarbeitung der Verordnung gelingen, schreibt Nils Meyer-Ohlendorf im Tagesspiegel. Er macht eine Reihe von Reformvorschläge. Der Artikel steht online zur Verfügung.
Eine vergleichende Studie zeigt, dass die kollektive Erinnerung an den Sturm von 1872 mit dem Hintergrundwissen über Überschwemmungen, dem Schadensausmaß und der Reaktion auf den Sturm zusammenhängt. Hochwassermarken und Deiche helfen bei der Erinnerung an die Ereignisse. Im Allgemeinen ist der Hochwasserschutz an den Küsten in den betroffenen Gebieten in Deutschland am stärksten ausgeprägt, gefolgt von Dänemark, und in Schweden ist er so gut wie nicht vorhanden, was dem Ausmaß der kollektiven Erinnerung an den Sturm von 1872 entspricht. Innerhalb der betroffenen Länder ist das Bewusstsein für Hochwasserrisiken in Verbindung mit der kollektiven Erinnerung an den Sturm lokal unterschiedlich ausgeprägt.
Wehrmann, Dorothea et. al. 2021: Wie können wir die Ozeane retten? Die Bedeutung der transdisziplinären und kollaborativen Meeresforschung. Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE): Bonn.
Die Konferenz über die Zukunft Europas ist nun in vollem Gange. Dieser politische Prozess könnte ein Meilenstein in der EU Klimapolitik werden – vorausgesetzt, seine Empfehlungen sind konkret und verbessern die Handlungsfähigkeit der EU, schreibt Nils Meyer-Ohlendorf im EU Observer. Er macht drei Vorschläge, wie die Konferenz ein Erfolg für die EU Klimapolitik werden könnte. Der Artikel steht online zur Verfügung.
Das Papier konzentriert sich auf die städtische und ländliche Entwicklung auf regionaler und lokaler Ebene als Schlüsselbereiche für die Anwendung von Klimadienstleistungen, charakterisiert dieses "valley of death" und schlägt Optionen zur Überbrückung der Kluft vor. Die Autoren, darunter Dr. Grit Martinez vom Ecologic Institut, zeigen auf, dass eine Neudefinition des Konzepts der Klimadienstleistungen dazu beitragen kann, ihre Anwendungsmöglichkeiten und Effektivität zu erhöhen, indem lokale, nicht klimabezogene Herausforderungen, Chancen und Narrative berücksichtigt werden.
Am 9. Mai 2021 beginnt die Konferenz zur Zukunft Europas. Sie kann ein Meilenstein der EU Klimapolitik werden – vorausgesetzt ihre Empfehlungen sind konkret und konzentrieren sich auf die Handlungsfähigkeit der EU, schreibt Nils Meyer-Ohlendorf im Tagesspiegel. Er macht drei Vorschläge für eine klimapolitisch erfolgreiche Konferenz.
Die "Plastikpiraten" sind ein Citizen Science-Projekt für Jugendliche zur Erforschung der Müllverschmutzung deutscher Fließgewässer. Der Beitrag beleuchtet den Hintergrund und die Ziele des Projekts, erläutert die wissenschaftliche Methodik und präsentiert einige Ergebnisse aus den ersten Jahren des Projekts.
Dieser Beitrag befasst sich mit der Frage, wie Kultur durch das Zusammenspiel von sozial, politisch und wirtschaftlich motivierten Prozessen und Praktiken in ortsgebundenen biophysikalischen Kontexten zum Ausdruck kommt, sowie mit der Rolle, die narrative Ausdrucksformen bei der Gestaltung von Risikomanagement, Wissen und Handeln in Küstengebieten spielen. Es stützt sich auf ethnografische, vergleichende und historische Ansätze, um zu verstehen, wie die Kultur unser Wissen prägt und wie wir unterschiedlich auf Risiken reagieren.
Dieser Artikel, der von Sandra Naumann und McKenna Davis vom Ecologic Institut mitverfasst wurde, gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der europäischen Umweltpolitik und die Rolle von naturbasierten Lösungen und nachhaltiger Stadtplanung bei der Erreichung politischer Ziele. Er zeigt auf, in welchen Politiken diese Rolle stärker ausgebaut werden kann. Abschließend werden Empfehlungen für eine bessere Integration solcher Konzepte in den aktuellen politischen Rahmen abgeleitet. Der Artikel steht zum Download zur Verfügung.
Rechtlich verbindliche Reduktionsziele für die Mitgliedstaaten sollten der Ausgangspunkt für die Überarbeitung der EU Klimapolitik sein. Nationale Ziele sollten bis zur Klimaneutralität in 2050 fortgeführt werden; Ziele müssen allerdings anhand einer neuen Formel auf die Mitgliedstaaten verteilt werden, schreibt Nils Meyer-Ohlendorf in Euractive.
In dieser Publikation veröffentlichen wir die Ergebnisse einer Akzeptanzstudie in zwei Fallstudienregionen in Deutschland. Wir haben untersucht, was Landwirt*innen und andere Bodenexpert*innen davon halten, Maßnahmen zur Verbesserung des Unterbodens anzuwenden, um sich besser an den Klimawandel anzupassen. Zudem analysierten wir die Faktoren, die die Entscheidung für oder gegen spezifische Maßnahmen zur Verbesserung des Unterbodens beeinflussen. Mittels der Q-Methode und Fokusgruppen haben wir insgesamt 86 Akteure des Agrarsektors befragt. Der Artikel ist in Frontiers in Agronomy, Volume 3, April 2021 erschienen und steht zum Download zur Verfügung.
Im Kontext des europäischen Green Deals wird die Einführung und Ausgestaltung von Grenzausgleichsmaßnahmen derzeit sehr kontrovers diskutiert. Auf Einladung der Stiftung Genshagen und des Institut Montaigne zur Reihe "Green Deal reloaded" beizutragen, analysiert Dr. Camilla Bausch (Ecologic Institut) die Chancen und Herausforderungen des vorgeschlagenen Grenzanpassungsmechanismus.
Der Trinkwasserschutz in Nordrhein-Westfalen basiert neben verpflichtenden Auflagen auf freiwilligen Kooperationstätigkeiten zwischen Landwirt*innen und Wasserversorgern. Diese Kooperationsarbeit wurde in einer Studie für das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in NRW durch das Ecologic Institut und HYDOR Consult evaluiert. Die Ergebnisse wurden in zwei Artikeln in der Zeitschrift "Korrespondenz Wasserwirtschaft" zusammengefasst.