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Kleinserien-Innovationsförderung - Expertengespräch zum Förderkonzept

Kleinserien-Innovationsförderung - Expertengespräch zum Förderkonzept

Timeloc
20. Dezember 2012
Berlin
Deutschland

Im Rahmen des Projektes "Strategische Weiterentwicklung der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)" fand am 20. Dezember 2012 in Berlin ein Expertengespräch zur Vorstellung und Diskussion des ersten Entwurfes für eine mögliche Förderrichtlinie "Kleinserien-Innovationsförderung" statt. Das Zusammentreffen hatte das Ziel, in einer Expertendiskussion zu erörtern, wie eine zielführende Gestaltung des Förderprogramms aussehen kann.

Das Bundesumweltministeriums (BMU) erarbeitet derzeit eine mögliche Förderrichtlinie "Kleinserien-Innovationsförderung" unterstützt durch das Institut für Energie- und Umweltforschung GmbH (IFEU Heidelberg), Ecologic Institut, Öko-Institut und Arepo Consult. Ziel ist, eine Endkundenförderung auf ausgewählte Klimaschutzprodukte zu gewähren. Zahlreiche klimaschonende Technologien – sowohl Effizienz-Technologien wie auch Technologien in den Bereichen regenerative Strom- und Wärmebereitstellung und Prozessemissionen – befinden sich momentan in einer vergleichsweise frühen Phase der Marktentwicklung. Dabei fällt auf, dass es im Innovationssystem Deutschlands zwar ausgeprägte Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten sowie Förderprogramme für marktreife Produkte gibt, der Schritt von einem Kleinserien-reifen Produkt bis hin zu einer breiten Marktdiffusion für viele Firmen jedoch schwierig ist. Hier soll ein Förderverfahren ansetzen, das aus einer Endkundenförderung analog zum Marktanreizprogramm besteht. Die im ersten Schritt des Verfahrens von Unternehmensgruppen eingereichte Innovation wird in einem wettbewerblichen Verfahren von einem Expertengremium evaluiert. Bei positivem Bescheid kann in einem zweiten Schritt der Endkunde die Förderung beantragen.

Nach Vorstellung der Nationalen Klimaschutzinitiative und Einordnung der Kleinserien-Innovationsförderung durch Ursula Fuentes-Hutfilter (BMU) gab Martin Pehnt (IFEU) einen Einblick in die Grundidee des Kleinserien-Förderprogramms.

Im Anschluss wurden verschiedene Impulsstatements zur Ausgestaltung und Positionierung des Förderansatzes im Vergleich zu anderen Innovationsfördernden Ansätzen gehalten. Hierbei wurden Einblicke aus der Perspektive der Effizienz- und Erneuerbaren-Branche durch Jörg Mayer (Bundesverband Solarwirtschaft e.V.) und Charlotte Ruhbaum (Deneff) sowie aus Sicht der Innovationsförderung der EU durch Sven Schade (Europäische Kommission) gewährt. Jörg Lorenz (Mobkom.net) gab seine Statements in Hinblick auf den Mittelstand, woran sich Ralf Weiß (Borderstep) mit seinem Standpunkt aus Sicht der Innovationsforschung anschloss.

Während der zweiten Hälfte der Veranstaltung diskutierten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen, inwieweit der Gegenstandsbereich der Richtlinie zielführend ist und welche Vorschläge für die konkrete Förderkonzeption vorliegen.

Moderiert wurde die Veranstaltung durch Max Grünig (Ecologic Institut) und Christine Wörlen (Arepo Consult).


Veranstalter
Ecologic Institut, Deutschland
Partner
Datum
20. Dezember 2012
Ort
Berlin, Deutschland
Sprache
Deutsch
Teilnehmerzahl
30
Projektnummer
2392
Schlüsselwörter
Klimawandel, Anpassung, Umwelt, Klimaschutz, NKI, Nationale Klimaschutzinitiative, BMU, Expertengespräch, Expertengespräch