Projekte – Ecologic Institut EU
Gendercide: The Missing Women?
Ein besonders hoher Anteil von Männern im Vergleich zu Frauen in einigen asiatischen wie auch europäischen Ländern hat zu Bedenken im Europäischen Parlament geführt bezüglich der Diskriminierung von jungen Mädchen. Dies geht mit Praktiken wie Vernachlässigung, gezielter Abtreibung von weiblichen Föten oder gar der Tötung von Neugeborenen einher. Die vorliegende Studie vom Overseas Development Institute, UK (Projektleiter) und vom Ecologic Institut für das Europäische Parlament gibt einen Überblick über die Ursachen, derzeitigen Entwicklungen, Auswirkungen und politischen Herausforderungen von geschlechtsabhängiger Diskriminierung mit Schwerpunkt auf China und Indien. Die Studie fasst einige Empfehlungen für das Europäische Parlament zusammen, um dieses Problem zu bekämpfen. Weiterlesen ...
Städtisch-ländliche Energieinvestitionen: Chancen für die EU und nationale Politik
Ländliche Energieinfrastruktur hinkt oftmals hinter den Entwicklungen in urbanen Räumen hinterher. Wie Studien belegen, ist der Energiemix in ländlichen Gebieten oftmals stärker auf Kohle und Öl fokussiert als in städtischen Ballungsräumen. Darüberhinaus besteht genereller Aufholbedarf in der Energieeffizienz. Das Projekt erstellt ein Inventar von Energieinvestitionen in ländlichen Gebieten sowie der Schnittstelle städtischer und ländlicher Siedlungsgebiete und analysiert sie hinsichtlich geeigneter Politikmaßnahmen auf europäischer und nationaler Ebene zur Förderung von Investitionen in nachhaltige und erneuerbare Energieprojekte. Weiterlesen ...
The Role of BRICS in the Developing World
In dieser Studie informieren Wissenschaftler vom Südwind Institut (Projektleiter) und vom Ecologic Institut das Europäische Parlament darüber, wie die fünf Schwellenländer, die zusammen als "BRICS" (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) bekannt sind, sich im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit als Geberländer und potenzielle Partner für Entwicklungsländer entwickeln. Die Autoren diskutieren, wie Süd-Süd-Kooperation immer wichtiger wird und welche Herausforderungen diese Veränderung für die EU-ODA-Agenda mit sich bringen. Die Studie endet mit Empfehlungen für EU-Politiker. Weiterlesen ...
Ökologische und hygienische Kennzahlen im Benchmarking der Wasserversorgung
In Zusammenarbeit mit der Rödl & Partner GbR und der Hochschule Ruhr West analysiert das Ecologic Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes die Umwelt- und Gesundheitsschutzleistungen der deutschen Wasserwirtschaft und deren Erfassung in Kennzahlen des Benchmarkings. Darüber hinaus werden erforderliche Rahmenbedingungen zur langfristigen Sicherung dieser Leistungen diskutiert, sowie Vorschläge zur Weiterentwicklung der Benchmarkingansätze erarbeitet. Weiterlesen ...
Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie
Im Jahr 2011 hatte das Ecologic Institut im Rahmen eines Konsortiums den Stand der Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie in Deutschland und im Vereinigten Königreich untersucht. Anknüpfend an dieses Projekt untersucht das Konsortium nun im Auftrag der Europäische Kommission den Umsetzungstand in ausgewählten Mitgliedstaaten. Das Ecologic Institut ist mit der Qualitätskontrolle der Berichte befasst und bearbeitet Stellungnahmen mit Bezug zu Deutschland und zum Vereinigten Königreich. Weiterlesen ...
Forum Fischschutz & Fischabstieg
Am 26. April 2012 wird die Auftaktveranstaltung des neu gegründeten Forums Fischschutz und Fischabstieg im Bundesumweltministerium (BMU) in Bonn stattfinden. Das Ecologic Institut veranstaltet diese Konferenz als Auftakt für eine Workshopreihe, welche vom Umweltbundesamt (UBA) finanziert wird. Das Forum setzt sich aus Vertretern der Wasserwirtschaft und anderen Ressorts des Bundes und der Länder, Wissenschaft, Ingenieurwasserbau, Fischerei und Wasserkraft zusammen. Weiterlesen ...
Climate Proofing der Kohäsionspolitik und der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)
Das Weißbuch zur Anpassung an den Klimawandel betont die Relevanz der Integration von Anpassungsbedürfnissen und Möglichkeiten der Anpassung in wichtige Politikfelder. Diese Integration von Klimawandelanpassung in alle Bereiche der EU-Politik soll sicherstellen, dass EU-finanzierte Investitionen und Maßnahmen "Climate proof" sind, sie bleiben also in ihrer Effektivität robust unter verschiedenen Klimaszenarien. Das Projekt: "Climate Proofing der Kohäsionspolitik und der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)" wird die Diskussion über Climate Proofing von Investitionen und Anpassungsoptionen stärken. Auf der Grundlage einer Vulnerabilitätsanalyse verschiedener EU-Politikfelder, Kosten-Nutzen-Bewertungen von Anpassungsmaßnahmen und einer umfassenden Stakeholderkonsultation wird das Projekt Handlungsempfehlungen und technische Leitfäden entwickeln. Weiterlesen ...
Abstimmung von Klimaschutz und Klimaanpassung an der deutschen Küste
Der Klimawandel stellt eine immer größer werdende Herausforderung für die nachhaltige Entwicklung der Küstenregion dar. Es sind sowohl Klimaschutz-, als auch Klimaanpassungsmaßnahmen erforderlich. Dies erfordert eine Abstimmung mit anderen Handlungsfeldern und Landnutzungen, um Konflikte zu lösen oder zu minimieren. Ziel dieses Projekts ist es anhand von Fallstudienregionen, Lösungsmöglichkeiten und Handlungsempfehlungen aufzuzeigen, wie die räumliche Planung und Integriertes Küstenzonenmanagement zur Abstimmung und möglichen Konfliktlösung beitragen können.
Weiterlesen ...Ressourcenpolitik (PolRess)
Um das Thema Ressourceneffizienz national wie international voranzubringen, bedarf es einer Analyse und Stärkung der bestehenden politischen und gesellschaftlichen Debatte. Das Projekt hat zum Ziel, diese Debatte wissenschaftlich zu untersuchen, zu begleiten und Impulse zu setzen. Dazu werden u.a. Politikoptionen auf ihre Wirkungen bewertet und Debattenbeiträge entwickelt und begleitet.
Auswirkungen der EU-Bioenergie Politik in Entwicklungsländern
Um die Ziele der EU-Richtlinie Erneuerbare Energien bis 2020 zu erreichen, wird die EU mehr Biomasse importieren. Neben Biokraftstoffen gilt dies auch für holzartige Biomasse, die in dieser Studie für das Europäische Parlament schwerpunktmäßig untersucht wurden. Ein großer Teil dieser Biomasse wird aus Entwicklungsländern stammen, vor allem aus West-und Zentralafrika, sowie aus lateinamerikanischen Ländern. Das Ecologic Institut analysierte dabei Auswirkungen der EU-Bioenergiepolitik in Entwicklungsländern.
Regelungsoptionen für Geoengineering
Das Ecologic Institut entwickelt in diesem Forschungsprojekt für das Umweltbundesamt konkrete Ansätze für die Regulierung von Geoengineering auf internationaler Ebene. Auf Grundlage einer umfassenden Status- und Defizitanalyse schlägt das Ecologic Institut Optionen für allgemeine Ansätze und konkrete Handlungsempfehlungen zur effektiven Regulierung von Geoengineering vor. Die Studie legt besonderen Wert auf die Verwertbarkeit der vorgeschlagenen Regulierungsansätze.
Trainingskurs "Energy for development"
Ziel dieses Projekt ist es, einen Fortbildungskurs zum Thema "Energy for development" zu konzipieren und durchzuführen. Zielgruppe sind Experten aus der Entwicklungszusammenarbeit, die im Rahmen ihrer Arbeit mit Energiethemen konfrontiert sind. Weiterlesen ...
Regulierung von Geoengineering
Das Ecologic Institut identifiziert für den Deutschen Bundestag die auf Geoengineering-Konzepte anwendbaren Regelungen, analysiert Regelungslücken und erarbeitet Regelungskriterien für politische Entscheidungsträger. Der Schwerpunkt liegt auf dem völkerrechtlichen Regelungsrahmen. Davon ausgehend untersucht die Studie die Gestaltung geeigneter Governance-Modelle und die für deren Durchsetzung notwendigen Akteure. Weiterlesen ...
Informationsreise zu wasserwirtschaftlichen Ansätzen in Deutschland für Entscheidungsträger aus Zentralasien
Am 8. und 9. März 2012 führte das Ecologic Institut ein Besuchsprogramm in Berlin und Potsdam für Vizeminister aus Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan durch. Auf der Agenda standen Fragen des gemeinsamen und grenzüberschreitenden Wassermanagements.
Methodische Weiterentwicklung des EU Umweltbelastungsindex
Die Europäische Kommission entwickelt einen Index zur Erfassung aller Umweltbelastungen menschlichen Handelns in Europa, um die die Transparenz dieser Belastungen für die fachfremde Öffentlichkeit zu erhöhen. Das Ecologic Institut unterstützt diesen Prozess, und dokumentiert und kommentiert die Herangehensweise der Kommission in allen Methodischen Fragen. Weiterlesen ...
Arbeitshilfe zur Nutzen-Kosten-Bewertung
Es ist oft leichter die Kosten als den Nutzen umweltpolitischer Maßnahmen zu errechnen. Das Ecologic Institut erarbeitet daher mit einem Konsortium eine Arbeitshilfe, die es Mitarbeitern von UBA und BMU ermöglichen soll, den Nutzen von umweltpolitischen Maßnahmen zu identifizieren und zu quantifizieren. Weiterlesen ...
Lehrerbildung Erneuerbare Energien
Energiebildung ist ein wesentlicher Schlüssel, um junge Menschen auf die Zukunft vorzubereiten. Lehrkräfte werden in Zukunft verstärkt mit Energiefragen, insbesondere mit Erneuerbaren Energien konfrontiert sein und sind Schlüsselpersonen bei der Integration dieser Themen in den Unterricht. Sie sind für Energiethemen bisher jedoch unzureichend ausgebildet. Das Projekt "Erneuerbare Energien in der Lehrerbildung verankern" will deshalb neue Ausbildungskonzepte und –inhalte für die Lehrerbildung entwickeln. Unter Projektleitung des UfU-Institutes wirkt das Ecologic Institut dabei an der inhaltlichen Konzeption sowie bei der Durchführung der Seminare mit. Weiterlesen ...
Globale Landnutzung und Nachhaltigkeit (GLOBALANDS)
Der Nutzungsdruck auf Land und natürliche Ressourcen steigt weltweit. Während es zahlreiche sektorale und schutzgutbezogene Politikansätze gibt, ist die globale Landnutzung nicht integriert geregelt. Im Zuge der Debatte um die Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen und der Notwendigkeit die Nachhaltigkeit von Biomasse im Allgemeinen sicherzustellen ist diese Fragestellung jedoch vermehrt aufgegriffen worden. Ziel des GLOBALANDS-Projekt ist es, Governanceansätze zu identifizieren und analysieren, die zu einem internationalen nachhaltigen Landnutzungsmanagement führen können. Weiterlesen ...
Rio+20: Finanzierung der internationalen Umweltpolitik
Im Vorfeld des Rio+20 Gipfels im Juni 2012 untersucht das Ecologic Institut das gegenwärtige internationale System für die Finanzierung von Umweltpolitik sowie Verbesserungsmöglichkeiten. Die Studie wird im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) erstellt. Weiterlesen ...
Abschaffung umweltschädigender Subventionen (EHS)
Die internationale und europäische Agenda zur Verbesserung der Ressourceneffizienz hat zum Ziel, eine ressourceneffiziente Ökonomie zu entwickeln, die mit weniger Input mehr Werte schafft, Ressourcen nachhaltiger nutzt und die mit der Ressourcennutzung verbundenen Umweltauswirkungen minimiert. In diesem Zusammenhang kommt der Abschaffung von umweltschädigenden Subventionen (environmentally harmful subsidies EHS) eine wichtige Rolle zu. Das Projekt zielt darauf ab, die Europäische Kommission darin mit relevanten Kenntnissen und Beratungstätigkeit zu unterstützen. Weiterlesen ...
