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Eine Europäische Union für Erneuerbare Energien

Eine Europäische Union für Erneuerbare Energien

Politische Weichenstellungen für bessere Stromnetze und Fördersysteme

Die Europäische Union braucht eine gemeinsame Vision für ihre Energiezukunft. Ein Übergang zu erneuerbaren Energiequellen wird die Versorgungssicherheit erhöhen, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft steigern und Nachhaltigkeit befördern. Die Heinrich-Böll-Stiftung beauftragte eine Arbeitsgruppe, eine Sammlung von Politikempfehlungen für den zukünftigen Ausbau erneuerbarer Energien in Europa  zu erarbeiten. Der Fokus lag auf zwei Schlüsselbereichen: Stromnetze sowie Vergütungs- und Fördersysteme für Erneuerbare. Sascha Müller-Kraenner, Gesellschafter des Ecologic Institutes und Susanne Langsdorf, Researcher am Ecologic Institute stellen in dem Bericht "Eine Europäische Union für Erneuerbare Energien" die Empfehlungen vor. Der Bericht steht in deutsch und englisch zum Download zur Verfügung.

Die Europäische Union braucht eine gemeinsame Vision für ihre Energiezukunft. Ein Übergang zu erneuerbaren Energiequellen wird die Versorgungssicherheit erhöhen, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft steigern und Nachhaltigkeit befördern. Um Regierungen, Unternehmen und die europäischen Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, diesen Wandel zu unterstützen, muss die praktische Umsetzbarkeit der Vision aufgezeigt werden.

Wir befinden uns heute an einem entscheidenden Zeitpunkt, um den Wandel zu Erneuerbaren in Europa zu beschleunigen und die notwendigen Investitionen und Anpassungen vorzunehmen. Etwa zwei Drittel aller Kraftwerke müssen in den kommenden Jahren ersetzt werden. Zugleich benötigen die Übertragungs- und Verteilernetze eine Modernisierung und erfordern Reinvestitionen. Der Ausstieg aus der Atomenergie in einigen europäischen Ländern eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, große Mengen an Atomenergie durch Erneuerbare zu ersetzen.

Die Heinrich-Böll-Stiftung beauftragte eine Arbeitsgruppe mit Expertinnen und Experten aus Politik, Industrie, Forschung und Zivilgesellschaft, die sich mit diesen Herausforderungen befasst haben. Als Ergebnis einer Serie von Expertentreffen liefert dieser Bericht "Eine Europäische Union für Erneuerbare Energien" eine Sammlung von Politikempfehlungen für zwei Schlüsselbereiche, die den zukünftigen Ausbau erneuerbarer Energien in Europa bestimmen: Stromnetze sowie Vergütungs- und Fördersysteme für Erneuerbare. Der Bericht soll den Weg zu unserer nachhaltigen und auf Erneuerbaren basierten Zukunft bereiten. Zum Zeitpunkt einer schweren wirtschaftlichen und institutionellen Krise in Europa, ist die Vision einer "Europäischen Union für Erneuerbare Energien" ein positives Projekt, um der EU einen neuen Anstoß zur Integration zu geben.

Sascha Müller-Kraenner, Gesellschafter des Ecologic Institutes und Susanne Langsdorf, Researcher am Ecologic Institute stellen in dem Bericht "Eine Europäische Union für Erneuerbare Energien" die Empfehlungen vor.

Die Publikation kann bestellt werden bei:

Heinrich-Böll-Stiftung,
Europäische Union, Brüssel
15 Rue d’Arlon – B-1050 Brüssel – Belgien

T +32 2 743 41 00
F +32 2 743 41 09
E info@eu.boell.org
W www.eu.boell.org


Zitiervorschlag

Sascha Müller-Kraenner, Susanne Langsdorf 2012: Eine Europäische Union für Erneuerbare Energien – Politische Weichenstellungen für bessere Stromnetze und Fördersysteme. Heinrich Böll Stiftung, Europäische Union, Brüssel.

Sprache
Englisch, Französisch, Deutsch
Jahr
2012
Umfang
63 S.
Inhaltsverzeichnis

Prolog

Die Energiewende – Herausforderungen und Chancen

Von Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Baden-Württemberg

Vorwort

Einleitung

Teil I
Vergütungs- und Fördersysteme

  1. Der heutige Markt, seine Defizite und unsere Vision
    1.1. Ausgangspunkt: Von fossilen zu erneuerbaren Märkten
    1.2. Optimistisch und realistisch: Ziele für 2030
    1.3. Design matters: Optionen für Vergütungs- und Fördersysteme
  2. Die Bewältigung der Flexibilitätsanforderung
    2.1. Der Strompreis und politische Optionen gegen den Preisverfall
    2.2. Integration der Strommärkte
    2.3. Eigentümerschaft („Ownership“)
    2.4. Nachfragesteuerung und Speichermöglichkeiten
    2.5. Triple-A-Optionen für Investitionen in erneuerbare Energien
    2.6. Die Europäische Investitionsbank
  3. Welche Rolle kann die Europäisierung von Förder- und Vergütungssystemen mittel- und langfristig spielen?
    3.1. Vorreitergruppen
    3.2. Kooperationsmechanismen
    3.3. Nichteinhaltung
  4. Empfehlungen

    Teil II
    Stromnetze
  5. Governance
    Aktuelle Maßnahmen zur Europäisierung des Stromnetzes
    5.1. Was erfordert der Ausbau eines europäischen Stromnetzes?
    5.2. Kompetenzen der Netzplanung und Umsetzung
    5.3. Aktuelle rechtliche Entwicklungen auf EU-Ebene
    5.4. Das Potenzial eines europäischen Stromnetzes: Die Energie, die wir wollen, und das Netz, das wir brauchen
    5.5. Der 10-Jahres-Netzentwicklungsplan von ENTSO-E
  6. Maßnahmen zur Optimierung der europäischen Netzplanung
    6.1. Koordinierung von Flexibilitätsquellen: Die Akteure an einen Tisch bringen
    6.2. Transparenz und Partizipation
    6.3. Bestehendes Wissen nutzen: Best-Practice-Beispiele in Europa
    6.4. Ein Mischansatz
  7. Empfehlungen
    Abkürzungsverzeichnis
    Definitionen
    Kurzbiografien der Autorin/des Autors, der Mitglieder der Arbeitsgruppe und Mitwirkenden
Schlüsselwörter
Energiepolitik, Erneuerbare Energien, Fördermechanismen, Strompreis, Netze, Netzausbau, Kooperation, Windenergie, Nachhaltige Entwicklung, Solarstrom, Vergütung, Netzplanung, variable Erneuerbare, Partizipation, Dekarbonisierung, EU