Die Studie untersucht den Stellenwert der Leistungen des vorsorgenden Gewässer- und Gesundheitsschutzes in den derzeitigen Benchmarkingansätzen der Wasserversorgung. Ein Kennzahlenvorschlag zur verbesserten Darstellung dieser Leistungen wird präsentiert. Darüber hinaus werden mögliche Risiken für den Gewässer- und Gesundheitsschutz durch eine zentrale ökonomische Regulierung wie in England und Wales erläutert. Die Studie fasst Möglichkeiten zur Verwendung der Benchmarkingdaten für die Entgeltaufsicht zusammen. Strategien welche die Transparenz des vorsorgenden Gewässer- und Gesundheitsschutzes erhöhen können werden dargestellt. Die Ergebnisse der Studie stehen kostenfrei als Download zur Verfügung.
Der Mittelmeerraum, der Nahe Osten und die Sahelzone (MMES) gehören zu den vom Klimawandel am meisten betroffenen Regionen: Der Klimawandel wird in diesen Regionen auch negative Auswirkungen auf menschliche Sicherheit haben. Eine neue Studie des Ecologic Instituts präsentiert Forschungsergebnisse und Empfehlungen zu Politikmaßnahmen. Im Fokus befinden sich dabei Wasserkonflikte, die im Zusammenhang mit dem Klimawandel stehen und ein Risiko für menschliche Sicherheit darstellen. Die Studie beschreibt effektive Ansätze für die Anpassung an den Klimawandel und gibt Politikempfehlungen für politische Entscheidungsträger auf der nationalen, EU- und internationalen Ebene sowie für internationale Geberorganisationen. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Görlach, Benjamin. 2013. What constitutes an optimal climate policy mix? Defining the concept of optimality, including political and legal framework conditions. CECILIA2050 WP1 Deliverable 1.1. Berlin: Ecologic Institut.
Elbersen, B.S. (Ed.); Andersen, E.; Frelih‐Larsen, A.; Jones, P.; Kuikman, P.; Naumann, S.; Oñate, J; Staritsky, I.; Von Toggenburg, J. (2013). EU wide Farm‐level Carbon Calculator. Lot 2: Testing the Carbon Calculator Deliverables 2.1 and 3.2. to the Institute of Environment and Sustainability (JRC/IES). Alterra‐Wageningen.
Timo Kaphengst und Lucy Smith (beide Ecologic Institut) fassen in dem Briefing die Vor- und Nachteile des zunehmenden Anbaus von genetisch veränderten Organismen in Entwicklungsländern zusammen. In den untersuchten Ländern wirkt sich der Einsatz von Biotechnologie sehr unterschiedlich aus. Abhängig von nationalen und internationalen Governancestrukturen können genetisch veränderte Organismen den landwirtschaftlichen Export einerseits zwar steigern, andererseits aber auch zu großen Abhängigkeiten von Lieferanten führen und eine Bedrohung für Kleinbauern sein. Da genetisch veränderte Organismen zudem die Biodiversität reduziert, sollten diese in Entwicklungsländern nicht weiter gefördert werden.
Kastendiskriminierung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung, die die politischen, ökonomischen, sozialen, kulturellen und bürgerlichen Rechte der Betroffenen verletzt. Weltweit werden ca. 260 Millionen Menschen aufgrund ihrer Kastenzugehörigkeit diskriminiert. Die Studie von Susanne Langsdorf (Ecologic Institut) für das Europäische Parlament geht der Frage nach, inwieweit die Europäische Union (EU) den Kampf gegen Kastendiskriminierung in ihre auswärtigen Beziehungen zu Bangladesch, Indien, Nepal, Pakistan und Jemen integriert hat. Aufbauend auf dieser Analyse wurden Empfehlungen für die EU erarbeitet, um Maßnahmen gegen Kastendiskriminierung in Programme, Strategien und Dialoge mit den betroffenen Ländern aufzunehmen. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Kuikman, P.J., E. Andersen, B.S. Elbersen, A. Frelih Larsen, P.J. Jones, S. Naumann, J.J. Oñate, I. Staritsky (2013). EU wide Farm-level Carbon Calculator: data availability at farm level for farms across EU-27. A report on Deliverable 1 to the Institute of Environment and Sustainability (JRC/IES) by Alterra - WageningenUR, Wageningen, The Netherlands. 73 pp.
Das Gutachten für die Stadt Hamburg fasst zusammen, dass Anpassung an den Klimawandel ein dynamischer Prozess unter hohen Unsicherheiten ist. Als zentrales Element für das Handeln des öffentlichen Sektors folgt daraus die Kurzformel: "Klimaanpassung mitdenken", d.h. vor allem eine Integration von Klimafolgen in anstehende Entscheidungen und die Nutzung von Nebeneffekten. Weiterhin sollte frühzeitig mit Anpassungsaktivitäten begonnen werden, wenn die Kosten der Anpassung im Zeitablauf konstant bleiben oder tendenziell ansteigen werden. Die durchgeführten Fallstudien zeigen, dass die Beurteilung von Maßnahmen unter Berücksichtigung lokaler Bedingungen und Besonderheiten im Einzelfall erfolgen sollte. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
Zum dritten Mal analysierte das Ecologic Insitut die Rolle von lokalen und regionalen Gebietskörperschaft (LRG) innerhalb der nationalen Europa-2020-Reformprogramme (NRP). Die Ergebnisse und deren Vergleich zu den Studien von 2011 und 2012 erlauben eine Reihe von Schlussfolgerungen. In vielen Ländern und Bereichen sind Fortschritte zu erkennen, insbesondere bei der Umsetzung. Noch verbesserungswürdig ist die Einbindung von kommunalen und regionalen Behörden bei der Erarbeitung von Reformprogrammen. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Am 19. Dezember 2012 wurde der erste Monitoring-Bericht der Bundesregierung sowie die Stellungnahme der Expertenkommission zum Monitoring "Energie der Zukunft" vorgestellt. Die unabhängige Expertenkommission, bestehend aus Prof. Dr. Andreas Löschel, Prof. Dr. Georg Erdmann, Prof. Dr. Frithjof Staiß und Dr. Hans-Joachim Ziesing, begleiten und kommentieren den Monitoring-Prozess, der die deutsche Energiewende und damit die Entwicklungen hin zu einem hocheffizienten und auf Erneuerbaren Energien basierendem Energiesystem bis zum Jahr 2050 sichtbar machen soll. Das Ecologic Institut unterstützte und begleitete diese Arbeit wobei die Bearbeitung der von Dr. Hans-Joachim Ziesing und der Expertenkommission ausgewählten Schwerpunktthemen für die gemeinsame Stellungnahme im Vordergrund standen. Der Bericht der Expertenkommission steht als Download zur Verfügung.
Ecologic Institute (2012), Study on "Implementation report for Directive 2006/21/EC2 on the management of waste from extractive industries (Mining Waste Directive)", Final Report prepared for. DG Environment – European Commission
Srebotnjak, Dr. Tanja et al. 2012: Is Emergency Department Closure Resulting in Increased Distance to the Nearest Emergency Department Associated with Increased Inpatient Mortality?
Das Klima ist unmissverständlich im Wandel begriffen. Die Umweltagentur der USA (EPA) arbeitet mit vielen anderen Organisationen daran, die Gründe und Effekte des Klimawandels besser zu verstehen. Mit deren Hilfe hat die EPA nun wiederum 26 Indikatoren entwickelt, die die Trends des Klimawandels abbilden. Die Mehrzahl der Indikatoren haben die USA im Blickpunkt, manche umfassen jedoch auch globale Trends oder Vergleiche. Tanja Srebotnjak, Senior Fellow des Ecologic Instituts und Expertin im Bereich Indikatorenkonstruktion, begutachtete den Indikatorenbericht 2012. Der Bericht steht online zur Verfügung.