Industrie
Es ist Zeit, die Alleinherrschaft des BIP zu beenden
Die Finanz- und Wirtschaftskrise, die Deutschland seit dem September 2008 durchlebt, wirft ein neues Licht auf das Für und Wider von Wirtschaftswachstum und die Methoden, Wirtschaftswachstum zu messen. Einige Indikatoren legen nahe, dass das Schlimmste überwunden scheint, an anderer Stelle wird dagegen erst jetzt das volle Ausmaß der Krise deutlich. Benjamin Görlach, Senior Fellow am Ecologic Institute, stellt in der „Berliner Republik“ 2/2010 die Frage, wie genau die Krise sich in verschiedenen Wohlfahrtsindikatoren niederschlägt, wieso nach wie vor das BIP als wichtigster Wohlfahrtsindikator herangezogen wird und welche Perspektiven sich für alternative Indikatoren bieten. Read more ...
Smart Energy Dialogue
Der erste Smart Energy Dialogue am 9. Juni 2010 in Berlin schuf eine Diskussionsplattform für die Ko-Transformation des Energie- und Verkehrssektors. 60 europäische und amerikanische Experten aus Industrie, Forschung und Politik kamen in der Hertie School of Governance zusammen, um einen Fahrplan zu diskutieren, hin zu Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und der Dekarbonisierung unserer Wirtschaft. Read more ...
Verbraucherverhalten in der Praxis
Was unterscheidet das Verbraucherverhalten in der Praxis von den Vorhersagen der Rational-Choice Theorie? Das Projekt sammelte Erkenntnisse aus den verwandten Disziplinen der Verhaltensökonomie sowie kommerziellem und sozialem Marketing in Hinblick auf einen nachhaltigeren Konsum in Europa. Das Projekt erforschte die Anwendbarkeit dieser Disziplinen auf europäische, umweltorientierte Verbraucherpolitik. Im Ergebnis lieferte das Projekt praxisnahe Empfehlungen für umweltfreundliche Verbraucherpolitik in fünf spezifischen Gebieten: Ernährung, Unterhaltungselektronik, Autos, Haushaltsgroßgeräte (Weiße Ware) und Energie. Read more ...
Europäisches Netzwerk für Eine-Welt-Wirtschaft (OPEN: EU)
Die Umweltbelastungen von Europas Wirtschaft werden nicht umfassend bemessen und häufig abgewertet. Das OPEN: EU (Europäisches Netzwerk für Eine-Welt-Wirtschaft) Projekt betont die Bedeutung eines neuen Indikatorenkatalogs für nachhaltige Entwicklung. Der neue Indikatorenkatalog für nachhaltige Entwicklungen ist notwendig, um die Umweltbelastungen von Europas Wirtschaft umfassender abschätzen zu können. Neben dem Ökologischen Fußabdruck sollen besonders die CO2- und Wasserbilanz der Europäischen Wirtschaft analysiert werden. Read more ...
Sustainable development in the European Union. 2009 monitoring report of the EU sustainable development strategy
Wie steht es um nachhaltige Entwicklung in der Europäischen Union? Der Eurostat Monitoringbericht 2009 überprüft den Fortschritt und die Umsetzung der EU Nachhaltigkeitsstrategie.
Der Monitoringbericht 2009 zur europäischen Nachhaltigkeitsstrategie wurde vor kurzem auf der Eurostat-Website veröffentlicht. Als Partner eines Konsortiums bestehend aus RIMAS, INFRAS und IPPR war das Ecologic Institut maßgeblich an der Erarbeitung dieses Berichtes beteiligt. Read more ...
Producer Responsibility within Policy Networks: The Case of German Packaging Policy
Die deutsche Verpackungsverordnung aus dem Jahre 1991 war einer der ersten Fälle, in denen in der Umweltpolitik auf das Konzept der Herstellerverantwortung gesetzt wurde. Die Autoren, Tilman Eichstädt, Alexander Carius und R. Andreas Kraemer vom Ecologic Institut nutzen die Analyse von Politiknetzwerken für eine Bewertung der Politikergebnisse sowie der wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen der Verpackungspolitik in Deutschland. Read more ...
Benchmark-Werte für Mineralölverarbeitung
Im Europäischen Emissionshandel erfolgt die Zuteilung von Emissionsrechten für Raffinerien und andere Industrieanlagen zunehmend anhand anspruchsvoller Benchmarks, bei denen die effizienteste Anlage als Maßstab dient. Ziel dieses Projektes ist es, exemplarische Benchmarks für CO2-emissionsrelevante Prozesse in Raffinerien herzuleiten. Als Teil des Projektes werden die Auswirkungen dieser Benchmarks auf die Zuteilung für einzelne Raffinerien exemplarisch dargestellt, um auf dieser Grundlage Vorschläge zur Weiterentwicklung der Zuteilungsmethodik zu entwickeln. Read more ...
Innovative Technologien für Ressourceneffizienz
Der Förderschwerpunkt “ r² “ soll durch Stärkung von Innovationsleistungen auf dem Gebiet der Ressourceneffizienz in rohstoffintensiven Wirtschaftsbereichen das in der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie formulierte Ziel unterstützen, die Energie- und Rohstoffproduktivität der deutschen Wirtschaft von 1994 bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln. Im Rahmen dieses Förderschwerpunktes leitet das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI ein Integrations- und Transferprojekt zur Vernetzung und Begleitforschung. Das Ecologic Institut übernimmt dabei die Organisation und Durchführung von insgesamt 15 Workshops und Konferenzen. Read more ...
Rachel Carson Award Nominierung für Ecologic Transatlantic Fellow Zoë Robaey
Am 12. Juni 2009 wurde Zoë Robaey, Transatlantic Fellow bei Ecologic, zur Generalversammlung der Dutch Environmental Professionals Association in Den Haag eingeladen. Sie gehörte zu den drei FinalistInnen von niederländischen Hochschulen deren Master-Arbeiten für den Rachel Carson Award nominiert wurden. Ihre Arbeit „Differing Views of Uncertainty in Environmental Controversies: the Kearl Oil Sands Case, 2003-2008 in Canada“ wurde mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Read more ...
Eröffnungsfeier zum Start des deutschen Schadstofffreisetzungs- und –verbringungsregisters PRTR
Am 3. Juni 2009 fand die feierliche Eröffnung des neuen deutschen Schadstofffreisetzungs- und –verbringungsregisters (PRTR) mit über 130 Gästen im Radialsystem V in Berlin statt. Das PRTR bietet seit diesem Tag allen Bürgerinnen und Bürgern kostenfrei Informationen im Internet zu Schadstofffreisetzungen in Luft, Wasser und Boden von großen Industriebetrieben, zu denen z.B. die Energiewirtschaft, die chemische Industrie aber auch die Intensivtierhaltungen und große Kläranlagen zählen. Die Eröffnungsfeier wurde durch das Ecologic Konferenz-Team organisiert; wissenschaftliche Mitarbeiter vom Ecologic Institut sind seit 2001 als Berater für das Projekt tätig. Read more ...


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