• English
  • Deutsch
Facebook icon
LinkedIn icon
Twitter icon
YouTube icon
Header image Ecologic

Innovative ländliche Entwicklung (RAPIDO)

Innovative ländliche Entwicklung (RAPIDO)

Trotz langjähriger Politik für ländliche Entwicklung, stehen die ländlichen Räume noch immer großen Schwierigkeiten gegenüber. Die meisten Probleme in der europäischen Gesellschaft wie Überalterung, hohe Arbeitslosigkeit, soziale Ungleichheit und das fehlende Anpassungsvermögen an den globalen Markt, sind besonders stark in den ländlichen Gebieten ausgeprägt. Um diese Herausforderungen zu bewältigen und Innovationen zu stärken, ist eine stärkere Vernetzung von öffentlichen, privaten und intersektoralen Initiativen notwendig. RAPIDO analysiert best-practice-Methoden der innovativen Entwicklung im Agrar-, Forst- und Nahrungsmittelbereich sowie Methoden des Wissenstransfers für verschiedene Zielgruppen.

Der Großteil der europäischen Fläche ist ländlich geprägt und beherbergt mehr als die Hälfte der gesamten Bevölkerung. Die Lissabon-Strategie, welche zum Ziel hat, die EU innerhalb von zehn Jahren, also bis 2010, zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen, legt einen Schwerpunkt auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und ökonomischen Wachstums, vor allem im ländlichen Raum. Innovation ist eine der Voraussetzungen, um diese Ziele zu erreichen. Um die Ziele der Lissabon-Strategie zu erreichen, ist es notwendig europäische Programme und zur Verfügung stehende verfügbare Ressourcen und Instrumente zu verbinden und bestmöglichst zu nutzen. Der Zugang zu Wissen über die möglichen Optionen ist entscheidend in diesem Prozess.

RAPIDO analysiert best-practice-Methoden der innovativen Entwicklung im Agrar-, Forst- und Nahrungsmittelbereich sowie Methoden des Wissenstransfers für verschiedene Zielgruppen. Basierend auf der Analyse von Erfolgskriterien und vielversprechenden Zukunftsoptionen werden Politikempfehlungen gegeben sowie die Bereiche aufgezeigt, in denen in Zukunft verstärkt gearbeitet werden muss.

Das Kernziel von RAPIDO ist es, die Europäische Politik hinsichtlich der Förderung von Innovationen und Wissenstransfer im ländlichen Raum zu unterstützen. Dafür verfolgt RAPIDO die folgenden Zielsetzungen:

  1. Identifizierung von Kernbereichen in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft bzw. Nahrungsmittelindustrie, auf die der Schwerpunkt zu setzen ist.   
  2. Austausch von Informationen bzgl. der Erfahrungen und Strategien der ländlichen Entwicklung und Stärkung des gegenseitigen Lernprozesses und Wissentransfers in ganz Europa.
  3. Identifizierung von Schlüsselelementen für den Erfolg sowie von existierenden Hemmnissen und Grenzen von Innovationspotenzialen und deren Nutzung in ländlichen Gebieten.
  4. Identifizierung von Bereichen, in denen Innovationen zur Schaffung von Arbeitsplätzen in ländlichen Gebieten beitragen können.
  5. Analyse der Rollen der verschiedenen Akteure (öffentlich, privat, Industrie, Politiker, Gemeinden, Interessensgruppen) bzgl. der Förderung und des Ergreifens von Initiativen.
  6. Zusammenstellung der vielversprechendsten Methoden zur Förderung des Innovationsprozesses und des Wissenstransfers. 
  7. Bewertung der Rolle von ETAP (Environmental Technology Action Plan) zur Förderung von Innovationen im ländlichen Raum.
  8. Formulierung von Politikempfehlungen zur Unterstützung von Innovationen durch A: Ländliche Politik (politische Ausgestaltung, Politikeffizienz),  B: öffentliche/private und sektorale Initiativen zur Förderung einer innovativen Entwicklung, C: Finanzierungsinstrumente und D: bottom up-Initiativen (lokal/regional).

Weitere Informationen finden Sie auf der RAPIDO-Website.


Finanzierung
Europäische Kommission, Generaldirektion Forschung (GD Forschung)
Partner
Ecologic Institut, Deutschland
Projektdauer
März 2007 bis Februar 2009
Projektnummer
918
Schlüsselwörter
Naturschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume, ländliche Entwicklung, Forstwirtschaft, Innovation, Umwelttechnologien, Wissenstransfer, Ökonomie, Dienstleistungen, Nahrungsmittelindustrie, Lissabon-Strategie, Agrarpolitik, Europa, Italien, Spanien, Rumänien, Bulgarien, Großbritannien, Österreich, Polen, Portugal, Belgien