Dieses Papier versammelt sechs Essays, in denen klimapolitische Experten aus Berlin, Brüssel, Budapest, Lissabon, London und Warschau ihre jeweilige Perspektive auf die Krise der EU formulieren. Das Papier steht als Download zur Verfügung.
Brexit, Einwanderung, Euro-Krise, Wirtschaftskrisen in verschiedenen Mitgliedstaaten und EU-skeptische Parteien im Aufwind – die Europäische Union ist in Schwierigkeiten. In einem neuen Papier analysiert das Ecologic Institut diese Krisen und deren Auswirkungen auf die europäische Klima- und Energiepolitik. Das Papier steht als Download zur Verfügung.
Das Pariser Klimaschutzabkommen verpflichtet die Vertragsstaaten, ihre klimapolitischen Anstrengungen und Beiträge alle fünf Jahre anzuheben, d.h. mit jeder "nationally determined contribution". Der Vorschlag der europäischen Kommission vom Juli 2016 für eine Effort Sharing-Verordnung ist für die EU essentiell, um diese Pflicht erfüllen zu können. Der Vorschlag der Kommission ist indes nicht ausreichend, um sicherzustellen, dass die EU ihre klimapolitischen Anstrengungen tatsächlich kontinuierlich anhebt. Ein neues Papier des Ecologic Instituts diskutiert Optionen, wie eine neue Effort Sharing-Verordnung zur Anhebung des Ambitionsniveaus beitragen kann. Das Papier steht als Download zur Verfügung.
Am 20. Juli 2016 veröffentlichte die Europäische Kommission ihren Legislativvorschlag für eine Effort Sharing Verordnung. Ein Papier des Ecologic Instituts bewertet diesen Vorschlag. Das Papier steht als Download zur Verfügung.
Die EU überlegt, das Pariser Klimaschutzabkommen schnell zu ratifizieren. Dieses Papier erläutert die rechtlichen Probleme, die sich ergeben, wenn die EU ratifiziert, ohne die interne Lastenverteilung auf die Mitgliedstaaten geklärt zu haben und ohne auf die Ratifikation durch die Mitgliedstaaten zu warten. Das Papier steht als Download zur Verfügung.
Bürger aus dem Mittelmeerraum beteiligten sich an der Anpassungsplanung im Rahmen des lokalen Flussgebiets-Managements. Basierend auf einem neuartigen Ansatz, der im Laufe des von der EU geförderten BeWater Projekts entwickelt wurde, engagierten sich Akteure aus vier Flussgebieten, die als Fallstudien dienten. In einem gemeinsamen Prozess mit Experten und politischen Entscheidungsträgern wurden Flussgebiets-Anpassungspläne entwickelt. Ecologic Institut war Teil dieser Kollaboration.
Die Ziele des Pariser Klimaabkommen von 2015 verlangen eine grundlegende Transformation unserer bestehenden Volkswirtschaften hin zu kohlenstoffarmen Gesellschaften. U.a. fordert das Abkommen die Vertragsstaaten dazu auf, langfristige nationale Klimastrategien zu entwickeln, die diese Transformation vorzeichnen. Für das WWF-Projekt MaximiseR hat das Ecologic Institut ein Konzept entwickelt, welches die Evaluation langfristiger Klimastrategien ermöglicht. Nun hat der WWF die auf diesem Konzept basierenden Ergebnisse veröffentlicht. Das Konzept steht als Download zur Verfügung.
Im Oktober 2014 entschied der Europäische Rat die EU Effort Sharing Entscheidung (ESE) weiter zu flexibilisieren. Die Versteigerung von jährlichen Emissionszuweisungen ist eine Option, um die ESE flexibler zu gestalten. Ein neues Papier des Ecologic Instituts diskutiert Vor- und Nachteile der Versteigerung von jährlichen Emissionszuweisungen und steht als Download zur Verfügung.
Seit mehr als einem Vierteljahrhundert arbeiten Vorreiter in Deutschland und den USA daran, eine fundamentale Transformation des Finanzsektors herbeizuführen. Dank ihrer Vorraussicht und Kreativität steht die Weltwirtschaft nun unweigerlich am Übergang von der fossilen Vergangenheit zu einer sauberen Energiezukunft. Etliche Fragen bedürfen jedoch weiterhin der Klärung: Wie können die neuen Gelegenheiten dynamisch gehebelt werden? Welche Risiken entstehen und wie können diese kontrolliert werden? Wie können Nachhaltigkeitsindikatoren für Umwelt, Soziales und Governance quantifiziert und in Entscheidungsprozesse integriert werden? Und wie kommen wir zielstrebig voran in einem Umfeld von regulatorischer und politischer Unsicherheit? Unser Ziel war es, die wichtigsten Fragen als Vorbereitung weiterer Forschung und Debatten herauszuarbeiten, um so die an Umweltschutz und Nachhaltigkeit interessierten Akteure zu befähigen, eine dynamische und nachhaltige Zukunft zu befördern.
Das Briefing "Supporting delivery of climate ambition through the Energy Union: What is needed from Member States' National Energy Plans?" präsentiert Kernaussagen aus drei Studien zu möglichen Reformen bestehender Planungs- und Berichtspflichten sowie damit verbundenen Fragen, die für die Ausgestaltung des klima- und energiepolitischen Governance-Rahmens für die Verwirklichung der Energieunion entscheidend sind.
Die effiziente Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen war eine zentrale Herausforderung in der europäischen Energiepolitik. Das multEE-Projekt, finanziert durch das Horizon-2020-Programm der Europäischen Union, setzte hier an: Es entwickelte innovative Monitoring- und Verifikationssysteme (M&V) und verbesserte die vertikale Koordination zwischen Verwaltungsebenen. Durch diese Maßnahmen wurden nationale und lokale Energieeffizienzpläne besser aufeinander abgestimmt und deren Wirksamkeit präziser gemessen. Dieser Bericht beschrieb das Projekt, seine Ziele und die angewandten Methoden.
Boteler, Benjamin et al. 2015: Dissemination Plan – Strategy for disseminating AQUACROSS results and findings. Deliverable D1.1. Berlin, unveröffentlicht.