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Demonstration von Technologien zur Behandlung neuer Schadstoffe in der Wasser- und Abwasserreinigung (DEMEAU)

Projekt

Demonstration von Technologien zur Behandlung neuer Schadstoffe in der Wasser- und Abwasserreinigung (DEMEAU)

DEMEAU ist ein dreijähriges EU FP7-finanziertes Projekt, das vielversprechende Technologien zur Entfernung organischer Spurenstoffe in Wasser und Abwasser demonstriert. DEMEAU führt Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Ökobilanzen durch und demonstriert vier Gruppen von Technologien: künstliche Grundwasseranreicherung, Hybridlösungen von Keramikmembran­filtration und fortentwickelten Oxidationstechniken sowie Bioassays. Ziel des Projektes ist es, die Eignung und Wirtschaftlichkeit dieser innovativen Methoden und Technologien in Bezug auf die Entfernung von organischen Spurenstoffen zu demonstrieren.

Hintergrund

Der Trink- und Abwassersektor steht mit der Bereitstellung sicherer, kosteneffektiver und nachhaltiger Trink- und Abwasserdienstleistungen vor enormen Herausforderungen. Die in DEMEAU demonstrierten Technologien bieten Lösungen, organische Spurenstoffe nachzuweisen und zu eliminieren. DEMEAU richtet sich an relevante Entscheidungsträger, Aufsichtsbehörden und Normungsausschüsse, sowie die Technologieproduzenten und -nutzer auf nationaler und EU Ebene. Durch Verbreitung und Vermarktung  der Forschungsergebnisse und der Einbindung von Demonstrationsbeispielen zu diesem Zwecke, soll eine verbreitete Anwendung der Technologien im Wasser- und Abwasserbereich gewährleistet werden. Das DEMEAU Konsortium besteht aus 17 Mitgliedern aus fünf EU-Ländern und wird von KWR Watercycle Research (NL) geleitet.

Projektziel

Das Ziel des Projektes ist es, die Eignung und Wirtschaftlichkeit der innovativen Methoden und Technologien zu demonstrieren, um Schadstoffe in Wasser und Abwasser zu reduzieren. Durch die Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen,  Wasserversorgungs- und Abwasserunternehmen, demonstriert DEMEAU die Anwendung der Technologien an funktionierenden Anlagen, identifiziert eventuelle Hindernisse und findet Lösungen um den Nutzern die Anwendung der Verfahren zu erleichtern. Die Ergebnisse aus Forschung und Praxis werden innerhalb des DEMEAU Konsortiums ausgetauscht, sowie darüber hinaus geteilt und tragen dazu bei, innovative Methoden und Technologien in der Wasser-und Abwasserwirtschaft über das Projektkonsortium hinaus zu fördern.

Ecologic Institut in DEMEAU

Innerhalb des DEMEAU Projektes, trägt das Ecologic Institut zur Verbreitung der Forschungsergebnisse bei. Diese Aufgaben umfassen (i) die Unterstützung einer erfolgreichen Projektlaufzeit und die gezielte Verbreitung der Projektergebnisse an alle relevanten Interessengruppen und (ii) die Erleichterung der Markteinführung und Nutzung der betrachteten Technologien. Dies beinhaltet die Auswahl und Gestaltung der Kommunikationsmittel und -wege, basierend auf dem Verständnis der Hindernisse für die Anwendung der Technologien und der Erfahrungen im Bereich Wissenstransfer.


Finanzierung
Europäische Kommission, Generaldirektion Forschung & Innovation (GD Forschung & Innovation)
Partner
Partner
Ecologic Institut, Deutschland
Projektdauer
September 2012 bis August 2015
Projektnummer
2717
Schlüsselwörter
Wasser, Trinkwasser, Abwasser, Spurenstoffe, Demonstration, Ökobilanz, Grundwasseranreicherung, Keramikmembranfiltration, Oxidation, Bioassays, Europa