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Arktischer Fußabdruck der EU und Politikbewertung - Projektergebnisse

Arktischer Fußabdruck der EU und Politikbewertung - Projektergebnisse

TimeLoc
26. Oktober 2011
Salechard

Elizabeth Tedsen, Transatlantic Fellow des Ecologic Instituts, nahm in Salechard (Russland) am Internationalen Arktischen Rechtsforum: "Schutz und nachhaltige Entwicklung in der Arktis: Rechtliche Aspekte" teil und präsentierte die Ergebnisse des Projekts "EU Arctic Footprint and Policy Assessment". Das Forum bracht russische und internationale Politiker, Rechtsanwälte, Wissenschaftler und Diplomaten zusammen um gemeinsam die Veränderungen in der Arktis und Ideen für eine nachhaltige Entwicklung des autonomen Bezirks "Jamal-Nenzen" zu diskutieren.

Zeremonie der PolarkreisüberquerungDie Podiumsteilnehmer diskutierten über die Notwendigkeit einer geänderten oder neuen Gesetzgebung und darüber ob die derzeitige Politik ausreicht aber einer besseren Durchsetzung bedarf. Die Konferenz behandelte Arktische Aktivitäten und Auswirkungen auf lokaler, regionaler, und internationaler Ebene sowie der Russischen Föderation. Aus lokaler Perspektive sollte berücksichtigt werden, wie das regionale Wachstum gefördert werden kann, während gleichzeitig die sozialen Interessen und einheimischen Existenzen geschützt werden können, wie beispielsweise die Rentierzucht. Der Konflikt zwischen der Förderung fossiler Rohstoffe und Umweltschutzzielen wurden untersucht. Auf internationaler Ebene betonten die Diskussionsteilnehmer die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Staaten und diskutierten die Rolle des Arktischen Rates zur Förderung und Entwicklung neuer Soft-Law und Gesetzesmaßnahmen.

Elizabeth Tedsen stellte die Ergebnisse des Projekts "EU Arctic Footprint and Policy Assessment" des Ecologic Instituts in einer Sitzung über den Umweltschutz in der Arktis vor. Der "EU Arctic Footprint" Abschlussbericht beschreibt umfassend die europäischen Auswirkungen auf die Umwelt der Arktis in den neun Politikfeldern: Biodiversität, Chemikalien und grenzüberschreitenden Umweltverschmutzung, Klimawandel, Fischerei, Forstwirtschaft, Energie, Tourismus, Transport und Indigene Bevölkerung. Basierend auf der Analyse der Auswirkungen und dem derzeitigen Rechtsrahmen enthält der Bericht Empfehlungen für die Europäische Kommission zur Reduzierung des arktischen Fußabdrucks der EU.

Der "EU Arctic Footprint and Policy Assessment" Bericht ist online verfügbar.


Veranstalter
Autonomer Kreis der Jamal-Nenzen, Russische Förderation
Datum
26. Oktober 2011
Ort
Salechard,
Schlüsselwörter
Arktis, Nordmeer, Russland, Nordpol, EU, Europäische Union, Umweltpolitik, Politikevaluation, internationale Beziehungen, Fußabdruck, nachhaltige Entwicklung