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ICAP Summer School zum Emissionshandel in Paris

ICAP Summer School zum Emissionshandel in Paris

Timeloc
25. August 2014 bis 5. September 2014
Paris
Frankreich
Im August 2014 organisiert das Ecologic Institut die 11. ICAP Summer Schools zum Emissionshandel, zu der 25 Teilnehmer aus vier Kontinenten für einen zweiwöchigen Kurs in Paris zusammenkamen.

Zur elften ICAP-Summer School im August und September 2014 kamen 25 Teilnehmer aus elf Ländern für zwei Wochen nach Paris, um den Emissionshandel als Instrument für den Klimaschutz kennenzulernen und mögliche Anwendungen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu diskutieren. Die Veranstaltung setzte damit eine erfolgreiche Reihe von Sommerkursen in u. a. Berlin, Den Haag, Peking, Madrid, Dublin, Istanbul und Santiago de Chile fort. Benjamin Görlach und Matthias Duwe leiteten den Trainingskurs.

Das Ecologic Institut entwickelte das Programm und organisierte den Kurs, der unter der Schirmherrschaft der International Carbon Action Partnership (ICAP) stattfindet. ICAP ist ein Forum von 29 nationalen und regionalen Regierungen, darunter mehreren EU-Ländern, der EU Kommission, verschiedenen US-Bundesstaaten und kanadischen Provinzen aus der Western Climate Initiative (WCI) und aus der Regional Greenhouse Gas Initiative (RGGI), Australien, Neuseeland, und Tokyo Metropolitan Government (TMG). Gemeinsam fördern sie die internationale Zusammenarbeit zum Emissionshandel. Finanziert wurde der Kurs von der Europäischen Kommission; Gastgeber in Paris war CDC Climat. Die praktische Durchführung in Paris profitierte zudem von tatkräftiger Unterstützung durch das französische Ministerim für Ökologie, nachhaltige Entwicklung und Energie.

In Rahmen des Kurses hatten die Teilnehmer Gelegenheit, verschiedene Aspekte des Emissionshandels mit renommierten Referenten intensiv zu diskutieren. Zu den Referenten gehörten politische Entscheidungsträger aus der EU-Kommission und aus verschiedenen europäischen Ländern, Tokyo und amerikanischen Bundesstaaten, Wissenschaftler aus Nordamerika und Europa sowie Vertreter von Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Zu den Themen des Kurses gehörten u.a. die ökonomischen Grundlagen der Klimapolitik, Auswahl und Kombination umweltpolitischer Instrumente, Gestaltung und Anwendungsbereich des Emissionshandels, Methoden zur Bestimmung des Caps und zur Verteilung von Emissionsberechtigungen, Emissionsinventare und Register, Messung, Berichtung und Verifizierung von Emissionen, sowie auch Stakeholderbeteiligung und Dynamik des Kohlenstoffmarktes. Um diese Themen zu erschließen, kamen verschiedene interaktive Formate, Simulationen und Rollenspiele zum Einsatz, wobei die Referenten die reichhaltige praktische Erfahrung aus der Umsetzung von Emissionshandelssystemen in Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik einbringen konnten.

Unter den Teilnehmern waren Entscheidungsträger aus Regierungen, NGOs, Forschungsinstitutionen und dem Privatsektor. Ziel des Trainings ist es, die Teilnehmer mit der Theorie und Praxis des Emissionshandels und den bisherigen Erfahrungen der Handelssysteme in Europa, Nordamerika und im Asien/Pazifikraum vertraut zu machen, damit sie in ihren Heimatländern bei einer möglichen Einführung eines Emissionshandelssystems mitwirken können.

Die Teilnehmer wurden in einem Auswahlverfahren aus einem Kreis von mehreren hundert Bewerbern ausgesucht. Sie kamen aus Brasilien, China, Indien, Indonesien, Iran, Kasachstan, Peru, Russland, Südafrika, Thailand, der Türkei und Vietnam. Die Teilnehmer wurden aus mehreren hundert Bewerbern ausgewählt.

 


Finanzierung
Europäische Kommission, Generaldirektion Klimapolitik (GD Klimapolitik)
Veranstalter
Ecologic Institut, Deutschland
Partner
CDC Climat, Frankreich
Datum
25. August 2014 bis 5. September 2014
Ort
Paris, Frankreich
Sprache
Englisch
Teilnehmerzahl
25
Projektnummer
2110
Schlüsselwörter
Emissions Trading, ETS, Carbon Markets, Capacity Building, Market Readiness