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Gemeinwohl, Wohlstand und Arbeit für Europa (wwwforEurope)

Gemeinwohl, Wohlstand und Arbeit für Europa (wwwforEurope)

In dem Projekt "Welfare, Wealth and Work for Europe – WWWforEurope"  soll vor dem Hintergrund der Europe 2020 Strategie der konzeptionelle Grundstein für eine sozial-ökologische Transformation in Europa gelegt werden. Das Projekt wird in einem großen, interdisziplinär ausgerichteten Konsortium mit 33 Partnerinstitution aus 12 europäischen Ländern durchgeführt. Das Ecologic Institut leitet in dem Projekt ein Arbeitspaket und untersucht in einem Fallbeispiel in Nordbayern, welche Rolle Energiegenossenschaften in der deutschen Energiewende spielen und in wie weit ihre Organisationsform sich begünstigend auf transformative Faktoren wie Partizipation, Motivation und auf Verhaltensänderungen auswirken können.

Das Gesamtprojekt orientiert sich an den folgenden übergeordneten Forschungsfragen:

  • Welche Entwicklungsstrategie sollte Europa im Angesicht der Finanz- und Wirtschaftkrise als Antwort auf die großen internationalen Herausforderungen wie Globalisierung, demographische Verschiebungen, Klimawandel und neue Technologien verfolgen?
  • Welche der möglichen Strategien garantieren auf lange Sicht Wohlfahrt, Wohlstand und Beschäftigung in Europa?
  • Und welche Governance-Reformen sind notwendig, um eine solche Strategie umzusetzen?

Das Projekt ist in fünf Forschungsbereiche unterteilt, die jede für sich Felder für aktives poltisches Handeln repräsentieren. Das Ecologic Institut arbeitet vorwiegend im zweiten Forschungsbereich, in dem die Umweltdimension der sozial-ökologischen Transformation im Vordergrund steht. In diesem Bereich sollen Ansätze entwickelt werden, wie die Politik den Konflikt zwischen Beschäftigung, Gleichheit und Nachhaltigkeit dauerhaft auflösen kann. Hierfür werden unter anderem Wohlfahrtsindikatoren verwendet, die deutlich über das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hinausgehen.

Anhand des Fallbeispiels in Nordbayern versucht das Ecologic Institut, einige Grundcharakteristika der deutschen Energiewende und damit aktuell stattfindener Transformationsprozesse zu beschreiben. Dazu werden verschiedene Energiegenossenschaften zur Etablierung erneuerbarer Energien im ländlichen Raum mit Hilfe einer partizipatorischen Netzwerkanalyse, semi-strukturierten Interviews und Literaturanalysen untersucht. Die Fallstudie steht zum Download zur Verfügung.


Finanzierung
Europäische Kommission, Generaldirektion Forschung & Innovation (GD Forschung & Innovation)
Partner
Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena (EAH Jena), Deutschland
Freie Universität Bozen (UNIBZ), Italien
Goethe-Universität Frankfurt am Main (Goethe-Universität), Deutschland
Slovak Academy of Sciences, Institute of Economic Research (EÚ SAV), Slovakia
Hungarian Academy of Sciences, Research Centre for Economic and Regional Studies, Hungary
Katholieke Universiteit Leuven (KU Leuven), Belgien
Policy Network , Großbritannien
Ratio Institute (RATIO), Schweden
University of Surrey, Großbritannien
Technische Universität Wien, Institut für Wirtschaftsmathematik (IWM), Österreich
Humboldt-Universität zu Berlin (HU Berlin), Deutschland
Hasselt University (UHasselt), Belgien
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Institut für Soziale Ökologie, Österreich
University of Dundee, School of Business , Großbritannien
University of Birmingham, Birmingham Business School, Großbritannien
University of Pannonia, Faculty of Business and Economics, Hungary
Utrecht University, School of Economics (USE), Holland
Coventry University, Großbritannien
Ivory Tower, Schweden
Ecologic Institut, Deutschland
Projektdauer
Januar 2012 bis März 2016
Projektnummer
2712
Schlüsselwörter
Wohlfahrtsstaat, institutionelle Reformen, soziale und ökologische Innovationen,biophysikalische Grenzen, Alterung, Wohlstand, Globalisierung, Arbeitsmarkt, Post-Industrialisierung, Migration, Fallstudie, partizipatorische Netzwerkanalyse, semi-strukturierte Interviews, Literaturanalyse, Europa, Mitgliedstaaten