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The Role of BRICS in the Developing World

The Role of BRICS in the Developing World
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The Role of BRICS in the Developing World

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In dieser Studie informieren Wissenschaftler vom Südwind Institut (Projektleiter) und vom Ecologic Institut das Europäische Parlament darüber, wie die fünf Schwellenländer, die zusammen als "BRICS" (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) bekannt sind, sich im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit als Geberländer und potenzielle Partner für Entwicklungsländer entwickeln. Die Autoren diskutieren, wie Süd-Süd-Kooperation immer wichtiger wird und welche Herausforderungen diese Veränderung für die EU-ODA-Agenda mit sich bringen. Die Studie endet mit Empfehlungen für EU-Politiker.

Die BRICS sind weltweit die führenden Schwellenländer. Vor allem in den letzen zehn Jahren haben sich diese Länder durch schnelles Wirtschaftswachstum und Industrialisierung ausgezeichnet. Dadurch verändert sich auch die Rolle, die diese Länder in der Weltpolitik spielen. Sie sind nicht mehr nur Empfänger- sondern inzwischen auch (wieder) bedeutende Geberländer. Diese Veränderungen stellen die EU-ODA-Agenda vor neue Herausforderungen und haben dazu geführt, dass die EU ihre Beziehungen zu diesen potenziellen Partnerländern neu ausrichtet. Die Studie untersucht diese Herausforderungen und gibt Empfehlungen an die EU ab, wie damit umgegangen werden kann.

Obwohl die BRICS noch nicht den Industrialisierungsgrad der traditionellen Geber erreicht haben und noch eine relativ hohe Armutsrate aufweisen, haben die BRICS begonnen, Investitionen in anderen Entwicklungsländern zu tätigen und dorthin Gelder zu zahlen. Südafrika zum Beispiel hat derzeit die stärkste Wirtschaft Afrikas, und deshalb wird von dem Land auch erwartet, dass es sich um Frieden- und Sicherheit bemühen wird, ebenso wie um die Förderung der regionalen wirtschaftlichen Integration und die Finanzierung von Entwicklungsprojekten. Ähnlich beginnen Brasilien und Indien, Einfluss auf Nachbarländer auszuüben und China ist eine der wichtigsten Quellen ausländischer Direktinvestitionen in Entwicklungsländern. Diese Veränderungen sind der Anlass für die so genannte "Süd-Süd-Kooperation". Diese "neue" Form der Zusammenarbeit führt dazu, dass sich die Beziehungen zwischen einzelnen Entwicklungsländern, aber auch die Entwicklungsländern und Industrieländern verändern.
 

Ziel dieser Studie ist es deshalb, das Europäische Parlament darüber zu informieren, wie die BRICS als Akteure im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit und als potenzielle Partner agieren. Die Autoren geben einen Überblick darüber, wie sich die Entwicklungszusammenarbeit im vergangenen Jahrzehnt entwickelt hat, wie sich die Finanzierung von BRICS auf die Entwicklungszusammenarbeit auswirkt und wie die Entwicklungszusammenarbeit der BRICS aussieht. Die Autoren diskutieren auch, welche neuen Herausforderungen diese Veränderungen für die EU-ODA-Agenda mit sich bringen. Die Studie endet mit Empfehlungen für EU-Politiker.

Die Studie [pdf, 1.19 MB, Englisch] steht zum Download zur Verfügung.

Kontakt

Doris Knoblauch
Co-Coordinator Plastics
Coordinator Urban & Spatial Governance
Senior Fellow

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Finanzierung
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Projekt-ID
Schlüsselwörter
Entwicklung, Entwicklungsländer, Entwicklungspolitik, Zusammenarbeit, Süd-Süd Kooperation
Südafrika, Indien, China, Brasilien, Russland, EU, BRICS