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UN haben einzigartige Legitimität

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UN haben einzigartige Legitimität

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Im Rahmen eines Interviews mit der Tageszeitung TAZ strich Dr. Camilla Bausch, Leiterin des Bereichs Klima- und Energiepolitik, die besondere Rolle der UN für die internationalen Klima-Verhandlungen heraus. Dr. Bausch betonte allerdings, dass ein Verhandlungserfolg unabhängig vom Forum, in dem Verhandlungen geführt werden, entscheidend vom Willen der Staaten zu einer Zusammenarbeit abhängt.

Im Kioto Protokoll wurden erstmals verbindliche nationale Pflichten zur Reduktion von Treibhausgasemissionen für die Periode 2008-2012 festgelegt. Es gilt derzeit, sich auf neue Verpflichtungen nach 2012 zu einigen. Nach der VN-Klimakonferenz in Kopenhagen wurde viel darüber diskutiert, ob der Prozess auf einer anderen Ebene erfolgreicher fortgeführt werden kann, z. B. im Rahmen des Major Economies Forum on Energy and Climate oder in der G20 Gruppe. Kernaussage des Interviews ist, dass alleine die Vereinten Nationen die Legitimität aller Staaten haben, andere Foren somit kein Ersatz sind – auch wenn alle Foren so gut wie möglich zur Lösung des Problems beitragen sollten.

Das Interview mit Dr. Bausch steht auf der Website der TAZ zur Verfügung.