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Dr. Camilla Bausch

Dr. Camilla Bausch

Geschäftsführerin, Ecologic Institut, Berlin

Dr. Camilla Bausch ist Geschäftsführerin des Ecologic Instituts Berlin.

Seit über zehn Jahren forscht, berät und lehrt Dr. Bausch zu Fragen der nationalen, europäischen und internationalen Umwelt-, Klima- und Energiepolitik. Sie arbeitet zum internationalen Klimaschutz und war viele Jahre Teil der deutschen Delegation bei den UN-Klimaverhandlungen. In Deutschland hat sie unter anderem die Einführung und die Reform des Emissionshandels begleitet, sowie Fortentwicklungen des Energierechts, insbesondere des Energiewirtschaftsrechts. Die Implementierung und Auswirkungen der Energiewende auf Bürger, Bundesländer und europäische Nachbarländer ist ein wichtiger Teil ihrer Arbeiten, ebenso wie die Fortentwicklung der europäischen Klima- und Energiepolitik.

Dr. Bausch ist Mitherausgeberin der Carbon & Climate Law Review (CCLR) und lehrt etwa in Kursen der Duke Universität.

Dr. Bausch war von 2009 bis 2014 Mitglied und drei Jahre Vorsitzende des Aufsichtsrats von Greenpeace Deutschland. 2004 war sie Mitbegründerin der Veranstaltungsreihe Climate Talk, für welche sie zehn Jahre verantwortlich zeichnete. Sie ist außerdem Initiatorin und Leiterin von EnergieWendeKunst.

2009 setzte Dr. Bausch ihre Tätigkeit für das Ecologic Institut vorübergehend aus, um – gefördert durch ein Programm des German Marshall Fund of the United States (GMF) und der American Political Science Association (APSA) – im US-Repräsentatenhaus in Washington DC zu arbeiten. Dort war sie für den Abgeordneten Edward J. Markey (ggw. Senator für Massachusetts) tätig. Vor ihrer Tätigkeit für das Ecologic Institut arbeitete Dr. Camilla Bausch als Unternehmensberaterin für die Boston Consulting Group (BCG).

Dr. Bausch wurde in Berlin geboren, war jedoch just zum Mauerfall für ein Jahr in den USA, wo sie ihr Highschool-Diploma erwarb. Nach ihrem Abitur in Baden-Württemberg absolvierte sie ihr rechtswissenschaftliches Studium mit Schwerpunkten in Europa- sowie Umweltrecht in Berlin und Köln, wo sie auch an der Universität arbeitete. Danach forschte sie, eingebunden in ein Graduierten-Kolleg, im Rahmen ihrer Dissertation rechtsvergleichend zu Netznutzungsregeln im liberalisierten Strommarkt der Europäischen Union.

Die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG), die Studienstiftung des Deutschen Volkes, der GMF, der 21st Century Trust Oxford, das Wilton Park British German Forum, die Zeit-Stiftung, die Konrad-Adenauer-Stiftung, das Aspen Institute und weitere zeichneten Dr. Camilla Bausch mit Stipendien und Fellowships aus.

Neben ihren Aufenthalten in den USA lebte Dr. Bausch längere Zeit in Belgien und Russland. Sie ist Mitglied des Tönissteiner Kreises sowie der Globalen Atlantiker.