Finanz- und Wirtschaftskrise als Chance für die Förderung einer ökologischen Industriepolitik
Die momentane Wirtschaftskrise stellt eine Chance für ökologische Wirtschaftspolitik und nachhaltige Entwicklung dar. Chancen bestehen sowohl kurzfristig als auch langfristig. dabei sollte jedoch nicht übersehen werden, dass die Krise auch Risiken für eine nachhaltige Entwicklung beherbergt.
Langfristig ist die Wirtschafts- und Finanzkrise eine Chance für nachhaltige Entwicklung. Die Krise zeigt, dass Wirtschaftsstrukturen nicht in Stein gemeißelt und auch in kurzer Zeit grundlegend veränderbar sind. In dieser Einsicht und in dem Momentum der politischen Diskussion liegt die Möglichkeit, langfristig tief reifende Reformen nicht-nachhaltiger Strukturen anzugehen, wie etwa eine Reform der Finanzmärkte. Kurzfristig stellen auch die beispiellosen Ausgaben der verschiedenen Konjunkturprogramme eine Chance für den ökologischen Umbau der Weltwirtschaft dar. Allerdings sind die sogenannten grünen Investitionsanteile der Programme häufig geringer als angenommen.
Zu diesen Ergebnissen kommt das Ecologic Institut in einer Kurzstudie [pdf, 137 KB, Deutsch], die für die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), Arbeitskreis „Moderne Industriepolitik“, erstellt wurde.
Weiterführender Link:
FES Thesenpapier "Arbeitsplätze retten oder den Strukturwandel forcieren? Zehn Thesen zur Industriepolitik in der Wirtschaftskrise" von Alfred Pfaller und Philipp Fink
Auftraggeber: Friedrich-Ebert-Stiftung
Bearbeiter: Nils Meyer-Ohlendorf, Katharina Umpfenbach, Michael Mehling, Aaron Best
Laufzeit: 01.03.2009 bis 30.06.2009
Projektnummer: 221-07
Letzte Aktualisierung: 06.11.2009


Lesezeichen