Über EPOS
Das Forschungsprojekt EPOS wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. Es untersucht Politikevaluation im Kontext der sozial-ökologischen Forschung (SÖF). Die sozial-ökologische Forschung hat zum Ziel, Strategien zur Lösung gesellschaftlicher Nachhaltigkeitsprobleme zu entwickeln. Sie verknüpft den ökologischen Umbau der Gesellschaft mit sozialer Gerechtigkeit und ökonomischen Anforderungen. Die SÖF ist eng verknüpft mit dem Konzept der nachhaltigen Entwicklung, da sie die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Säulen der Nachhaltigkeit analysiert und nach Möglichkeiten sucht, Synergien zwischen den verschiedenen Zielen herzustellen.
EPOS etabliert ein Netzwerk führender Europäischer Institutionen, die im Bereich der Politikevaluation im Hinblick auf sozial-ökologische Fragestellungen tätig sind. Das Netzwerk schafft ein Forum, in dem Methoden und Ansätze der Politikevaluation diskutiert und verglichen werden können, und möchte zur Stärkung sozial-ökologischer Aspekte in der Evaluation beitragen. Das Projekt hat außerdem zum Ziel, in den beteiligten Institutionen Kapazitäten und Expertise im Bereich Evaluation aufzubauen, und bietet Weiterbildung insbesondere für junge Wissenschaftler/innen an.
Kern des Projektes sind regelmäßge Treffen der Netzwerkpartner, bei denen Projekte und Konzepte vorgestellt und diskutiert werden, und die jeweils bestimmte Themen der Evaluationsforschung in den Vordergrund stellen. Die Veröffentlichung einer Reihe von Artikeln sowie eines Buches ist geplant. Zusätzlich werden zwei öffentliche Veranstaltungen – eine Summer School im Jahr 2008 sowie eine Konferenz Anfang 2009 – dazu beitragen, die Ergebnisse des Projekts mit dem interessierten Fachpublikum zu diskutieren und sie einer breiten Öffentlichkeit verfügbar zu machen. Calls for Papers für die Summer School und die Konferenz werden zu gegebener Zeit auf dieser Internetseite bereitgestellt.
Das EPOS Netzwerk wird gemeinsam von Ecologic - Institut für Internationale und Europäische Umweltpolitik und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) gGmbH geleitet.
