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Ecologic Newsletter Nr. 64 - Juni 2008

Ecologic Newsletter Nr. 64 - Juni 2008

  1. Potentiale des ökologischen Fußabdruckes als Indikator für Umweltauswirkungen der Nutzung natürlicher Ressourcen - Studie online
  2. Die Kosten des Nichthandelns beim Biodiversitätsschutz -Studie online
  3. Realitätscheck der EU-Bioenergieziele - Konferenzpräsentationen online
  4. Hochwasser Risikomanagement und Auenwiederherstellung in Europa: aktuelle europäische Politikentwicklungen - Veröffentlichung
  5. Bioenergie und ihr umstrittener Beitrag zum europäischen Klimaschutz - Climate Talk
  6. Der europäische Emissionshandel - endlich erwachsen? - Veröffentlichung
  7. KNAPPE - Pharmazeutika in Gewässern - Projektergebnisse
  8. Wasserrahmenrichtlinie: Ausnahmefälle werden zur Regel - Veröffentlichung

1. Potentiale des ökologischen Fußabdruckes als Indikator für Umweltauswirkungen der Nutzung natürlicher Ressourcen - Studie online
Ecologic erstellte einen umfassenden Bericht über mögliche Ressourcen-spezifische Indikatoren, die genutzt werden können, um die Entkoppelung der Ressourcennutzung von Umweltbelastungen zu überwachen. Die Studie konzentriert sich auf den ökologischen Fußabdruck als Indikator. Es wurde eine kleine Gruppe von Indikatoren entwickelt, mit denen man die Fortschritte bei der Entkoppelung messen kann. Für die Studie wurden unterschiedliche Evaluationsmethoden angewendet, unter anderem die RACER-Analyse, SWOT-Analyse, und Expertenumfragen.
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2. Die Kosten des Nichthandelns beim Biodiversitätsschutz - Studie online
Der anhaltende Verlust der biologischen Vielfalt wird bis zum Jahr 2050 zu jährlichen Wohlfahrtsverlusten von bis zu 14 Billionen Euro führen. Dies entspricht ca. 7% der für 2050 prognostizierten weltweiten Wirtschaftsleistung. So lauten die Ergebnisse einer Studie, die die Kosten des Nichthandelns bestimmt, bezogen auf das Ziel der EU, bis 2010 den Verlust der Artenvielfalt signifikant zu reduzieren. Ecologic hat im Rahmen der Studie eine umfangreiche Bestandsaufnahme zur ökonomischen Bewertung der Artenvielfalt und angeschlossener Ökosystemdienstleistungen durchgeführt. Die Studie wurde am 28. Mai 2008 auf der neunten Vertragsstaatenkonferenz (COP-9) zur UN-Konvention über biologische Vielfalt (CBD) vorgestellt. Sie ist Teil eines Berichtes zu den ökonomischen Aspekten des globalen Biodiversitätsrückganges.
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3. Realitätscheck der EU-Bioenergieziele - Konferenzpräsentationen online
Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen der europäischen Bioenergiepolitik fand am 19.-20. Mai 2008 in Brüssel eine internationale Konferenz statt. Mehr als 90 TeilnehmerInnen diskutierten über die Zukunft der europäischen Bioenergiepolitik aus einer Umwelt-sozioökonomischen und politischen Perspektive. RednerInnen aus Uruguay und Indonesien trugen dazu bei, die internationale Dimension der europäischen Bioenergiepolitik zu vergegenwärtigen. Die Ergebnisse der Konferenz werden im Sommer 2008 als Politik- und Forschungsempfehlungen veröffentlicht. Die Konferenzpräsentationen sind jetzt online verfügbar.
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4. Hochwasser Risikomanagement und Auenwiederherstellung in Europa: aktuelle europäische Politikentwicklungen - Veröffentlichung
Die Auswirkungen der immer öfter auftretenden Hochwasserereignisse sind abhängig von der Nutzung des umliegenden Landes. Es hat sich gezeigt, dass technische Lösungen nur begrenzte Verbesserungen bieten können. Neue Herangehensweisen an das Hochwassermanagement, einschließlich der Wiederherstellung von Auen, sind unabdingbar geworden. Thomas Dworak, Geschäftsführer von Ecologic Wien, analysiert in diesem Buchkapitel die aktuelle EU Politik zum Thema Hochwasser und wie sie zur Rückgewinnung von Überschwemmungsgebieten beitragen kann. Er präsentiert eine detailierte und systematische Abschätzung der Möglichkeiten und Herausforderungen, welche sich aus verschiedenen EU Politiken ergeben.
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5. Bioenergie und ihr umstrittener Beitrag zum europäischen Klimaschutz - Climate Talk
Im Januar 2008 hat die EU Kommission mit der Vorlage der Richtlinie zur Förderung von Erneuerbaren Energien ambitionierte Ziele u.a. für die Steigerung des Biokraftstoffanteils im Verkehrsbereich gesetzt. Auch in der Klimaschutzpolitik einzelner EU-Mitgliedsstaaten spielt Bioenergie eine wichtige Rolle. Doch nimmt die Kritik zu. Kontroversen entfalten sich etwa um die Klimabilanz der Bioenergie oder um die Folgen ihres Einsatzes für Biodiversität und Nahrungsmittelsicherheit. In der Veranstaltungsreihe "Climate Talk" wurden am 29. Mai 2008 diesbezüglich Probleme und Lösungsansätze erörtert.
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6. Der europäische Emissionshandel - endlich erwachsen? - Veröffentlichung
Auf der Grundlage der Erfahrung während der ersten drei Jahre des Europäischen Emissionshandelssystems (EU EHS) hat die Europäische Kommission am 23. Januar 2008 Vorschläge für eine Überprüfung des Systems vorgelegt. Dieser Artikel von Benjamin Görlach, Olaf Hölzer-Schopohl und Hauke Hermann, Fellow bei Ecologic, fasst die wichtigsten Änderungsvorschläge der Kommission zusammen und skizziert die umstrittensten Punkte, welche aller Erwartung nach in der zukünftigen Debatte dominieren werden.
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7. KNAPPE - Pharmazeutika in Gewässern - Projektergebnisse
KNAPPE zielt auf die Identifizierung von Vorzugsmaßnahmen zur Minderung des Vorkommens, der Beeinträchtigungen und der Risiken verbunden mit Pharmarückständen in Gewässern. Ecologic überprüfte Politikinstrumente, die sich eignen, um den Austrag von Pharmaka ins Wasser zu mindern. Diese Überprüfung, wie auch die Zusammenfassung eines Experten-Workshops zum Design von Politikinstrumenten, stehen zum Herunterladen bereit.
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8. Wasserrahmenrichtlinie: Ausnahmefälle werden zur Regel - Veröffentlichung
Die EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) sieht vor, dass sich alle Gewässer bis 2015 in einem guten Zustand befinden bzw. ein gutes ökologisches Potenzial erreicht haben sollen. Es ist aber absehbar, dass die Mehrheit der Gewässer in Deutschland diese Ziele nicht erreichen werden. Viele Bundesländer werden daher eine Verlängerung der Frist bei der EU beantragen. Die Autoren u.a. mit Ingo Bräuer, Senior Fellow bei Ecologic, erörtern in diesem Artikel, wie Ausnahmen nachvollziehbar und gesetzeskonform begründet werden können.
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