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Was ist neu

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Seiten

Rahmenbedingungen für regionale Zusammenarbeit: Die EU

Die Europäische Union (EU) ist mehr als nur die Summe ihrer Teile. Mit der Zunahme nationalistischer Ideale und populistischer Stimmung inner- und außerhalb ihrer Grenzen steht die EU - heute mehr als je zuvor – für mehr als nur ein Experiment regionaler Kooperation. Ungeachtet der umstrittenen Vergangenheit könnte besonders die EU Klima- und Energiepolitik in diesen turbulenten Zeiten als Leuchtturm dienen. In einer neuen Publikation beschreiben die Autoren Benjamin Görlach, Matthias Duwe und Nick Evans vom Ecologic Institut die miteinander verflochtenen Ursprünge der Europäischen Energie- und Klimapolitik. Sie argumentieren, dass wenn EU Mitgliedstaaten und Institutionen an ihrem Leuchtturmprojekt festhalten und eine gemeinsame Basis zur Fortsetzung der Verfolgung ambitionierter Emissionsreduktionsziele finden, dann auch verflochtene Fragen der Klima und Energiesicherheit ein Impuls für weitere Kooperation sein könnten.Weiterlesen

Ambitious Climate Policy Through Centralization?

Evidence from the European Union

Ein Gleichgewicht zwischen der Zentralisierung und Dezentralisierung von Kompetenzen zu erzielen, bleibt eine Herausforderung, die man bis an den Anfang der europäischen Integration zurückverfolgen kann. Manche Prozesse arbeiten auf eine Zentralisierung der EU-Klimapolitik hin, sowie zum Beispiel der Bedarf an erhöhten Klimamaßnahmen, die Integration des Elektrizitätsmarkts und eine Realisation der Europäischen Union. Gleichzeitig ist die Zentralisierung keine Garantie für anspruchsvollere Klimapolitik. In einer neuen Veröffentlichung im Climate Policy Journal verfolgen Camilla Bauch und Benjamin Görlach des Ecologic Instituts und Michael Mehling des Massachusetts Institute of Techonology (MIT) die Evolution und die Rolle der Debatte über Zentralisierung/Dezentralisierung im Rahmen der EU-Klimapolitik. Als Beispiel für Zentralisierung vs. Dezentralisierung begutachtet der Artikel den Emissionshandel und die Förderung von erneuerbaren Energien und warnt zudem, dass diese Entwicklungen nicht ebenmäßig sind und auch nicht unbedingt anhalten werden. Das dynamische und reflexive Governance-System der EU lässt keine Einheitsgröße, also keine optimale Balance zwischen zentralisierter und dezentralisierter Klimapolitik, zu.Weiterlesen

Fischfreundliche innovative Wasserkrafttechnologien (FIThydro)

November 2016 bis Oktober 2020

FIThydro (Fishfriendly Innovative Technologies for Hydropower) ist ein Horizont 2020-Projekt im erneuerbaren Energien Call der EU. Wissenschaftler von 26 Partnerorganisationen sowie ein internationales Expertengremium untersuchen hier die Auswirkungen von Wasserkraft auf die Ökologie des Fließgewässers und Fische im Speziellen, wobei machbare und kosteneffiziente Maßnahmen und die Entwicklung eines Entscheidungstools für Entscheidungsträger und Politiker erarbeitet werden. Das Konsortium besteht aus Universitäten, Forschungsinstituten, Kraftwerksbetreiber sowie Beratungsfirmen. FIThydro untersucht die genannten Fragestellungen an 13 Testanlagen (existierende Wasserkraftanlagen) in vier europäische Regionen: Skandinavien, den Alpen, in Frankreich/Belgien und auf der Iberischen Halbinsel.Weiterlesen

Aktionsplan der EU zur Bekämpfung des illegalen Artenhandels

Juli 2016 bis September 2016
Der Aktionsplan der EU zur Bekämpfung des illegalen Artenhandels, den die Europäische Kommission am 26. Februar verabschiedete, ist die neueste Initiative der EU zur Bekämpfung der Artenschutzkriminalität. Am 8. September 2016 führte der Ausschuss für Umweltfragen, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) des Europäischen Parlaments einen Workshop zu Fragen der Umsetzung des Aktionsplans in Brüssel durch. Mit Unterstützung des Institute for European Environmental Policy (IEEP) organisierte das Ecologic Institut diesen Workshop und verfasste einen Bericht.Weiterlesen
Projekt

Harmonisierung vom guten ökologischen Potenzial für erheblich veränderte Wasserkörper

September 2015 bis August 2016

In dem aktuellen Arbeitsprogramm 2016-2018 der gemeinsamen Umsetzungsstrategie der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), einigten sich die Wasserdirektoren der europäischen Länder eine spezifische Ad-hoc Arbeitsgruppe (ATG) zu folgendem Thema einzurichten: Best practice und Anleitung zu Hydromorphologie. Ecologic Institut wurde damit beauftragt das Norwegian Environment Agency bei der Erstellung eines Berichts zum Vergleich von Minderungsmaßnahmen im Rahmen der Festlegung von gutem ökologischen Potenzial (GÖP) von erheblich veränderten Wasserkörpern zu unterstützen.Weiterlesen

Publikation

Definition of a Data Collection Process for Bottom-up Monitoring

Politikmaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sollten auf konsistenten und vergleichbaren Daten fußen, welche durch einen fundierten Datenerhebungsprozess und angemessene Monitoring- und Verifizierungsprozesse (M&V Prozesse) bereitgestellt werden. Dieser dritte multEE Policy Brief stellt fünf konkrete Politikmaßnahmen vor, welche einen effizienten Datenerhebungsprozess sowie einen systematischen M&V Prozess garantieren. Der Policy Brief steht als Download zur Verfügung.Weiterlesen

Monitoring and Verification Platform (MVP) for Energy Efficiency

Wie können Europas Länder Energieeinsparungen und Emissionsreduktionen besser kontrollieren und berechnen? Dieses kurze Video-Tutorial, erstellt vom Ecologic Institut, präsentiert Funktionsweisen und Vorteile der Nutzung der innovativen Monitoring- und Verifizierungsplattform (MVP). Die Plattform stellt den Mitgliedstaaten der EU ein nutzerfreundliches und kosteneffizientes System zur Verfügung, mit dem sie die Auswirkungen ihrer Energieeinsparungsmaßnahmen und –pläne messen können.Weiterlesen

Social Memory and the Resilience of Communities Affected by Land Degradation

Wilson, G. A., Kelly, C. L., Briassoulis, H., Ferrara, A., Quaranta, G., Salvia, R., Detsis, V., Curfs, M., Cerda, A., El-Aich, A., Liu, H., Kosmas, C., Alados, C. L., Imeson, A., Landgrebe-Trinkunaite, R., Salvati, L., Naumann, S., Danwen, H., Iosifides, T., Kizos, T., Mancino, G., Nolè, A., Jiang, M., and Zhang, P. (2017) Social Memory and the Resilience of Communities Affected by Land Degradation. Land Degrad. Develop., 28: 383–400. doi: 10.1002/ldr.2669.Weiterlesen

Monitoring der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und der Europa 2020 Strategie

November 2015 bis November 2016
Nachhaltige Entwicklung ist ein langfristiges politisches Ziel der Europäischen Union (EU). Die Europäische Kommission (Eurostat) verwendet Indikatoren für nachhaltige Entwicklung (SDI) und überwacht somit regelmäßig den Fortschritt der EU-Strategie für nachhaltige Entwicklung und der Europa 2020 Strategie. Seit 2008 erstellt das Ecologic Institut gemeinsam mit der Wirtschaftsuniversität Wien, INFRAS und der Haymarket Media Group Monitoringberichte für diese Strategien.Weiterlesen
Publikation

Developing 2050 Decarbonization Strategies in the EU

Insights on Good Practice from National Experiences

In den letzten Jahren erhielten nationale Klimaschutzstrategien mit einer langfristigen Perspektive (2050) in Debatten zur europäischen Klimapolitik verstärkte Aufmerksamkeit. Des Weiteren ruft auch das internationale Klimaabkommen von Paris Staaten dazu auf, solche Strategien zu entwickeln. Diese Studie (von IDDRI und Ecologic Institut) betrachtet fünf langfristige Klimaschutzstrategien von Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU), analysiert welche Lehren sich aus ihnen ziehen lassen und wie sich diese Strategien in das Governance-Regelwerk für 2030 einfügen. Die Studie steht als Download zur Verfügung.Weiterlesen

Präsentation

Klimawandel und Innovation: Eine post-Paris Agenda

TimeLoc
26. September 2016 bis 5. Oktober 2016
Ottawa, Montreal, Edmonton
Kanada
"Klimawandel und Innovation: Eine post-Paris Agenda" ["Climate Change and Innovation: A post-Paris Agenda"] war das Thema der Ottawa Climate Talks, bei dem Dr. Camilla Bausch vom Ecologic Institut als Keynote-Speaker teilnahm. Die Rede war Teil einer Vortragsreise die durch drei verschiedene Provinzen Kanadas führte. Während sie einerseits Themenbereiche wie Innovation oder nationale und kommunale Klima- und Energiepolitik diskutierte, tauschte Dr. Bausch in Ottawa, Montreal und Edmonton andererseits wichtige Ideen und Erkenntnisse aus. Der Besuch erfolgte inmitten von dynamischen Zeiten kanadischer Politikgestaltung, in denen Premierminister Justin Trudeau ein nationales Ultimatum erlassen hat welches die Provinzen dazu verpflichtet, bis 2018 einen Plan zur Besteuerung von Kohlendioxid (CO2) zu erstellen und in denen sich die Mitglieder des Parlaments mit 207 zu 81 Stimmen für das Pariser Klimaabkommen aussprechen.Weiterlesen

Konzepte zur Minderung von Arzneimitteleinträgen aus der landwirtschaftlichen Tierhaltung in die Umwelt

Tierarzneimittel und ihre Transformationsprodukte stehen als Umweltkontaminanten zunehmend im wissenschaftlichen und öffentlichen Fokus. Ein multidisziplinäres, vom Ecologic Institut geleitetes Konsortium untersuchte mögliche Maßnahmen, die zu einer Minderung von Tierarzneimitteleinträgen in die Umwelt führen können. Die Fachbroschüre identifiziert über 40 Maßnahmen zur Minderung des Tierarzneimitteleintrages aus der Landwirtschaft und bewertet deren Wirksamkeit aus Umweltsicht. Die Fachbroschüre steht als Download zur Verfügung.Weiterlesen
Projekt

Bau einer emissionsarmen Wirtschaft - Praxis auf lokaler Ebene in Polen und Deutschland

Juli 2016 bis November 2016

Dieses Projekt betrachtete in polnisch-deutscher Zusammenarbeit lokale Bemühungen mit der Zielsetzung, eine emissionsarme Wirtschaft zu schaffen. Dabei wurden gute Beispiele aus polnischen und deutschen Städten herangezogen, die auf innovative, aber auch typische Weise die Verringerung von Treibhausgasen zum Ziel haben und gleichzeitig Vorteile für die lokale Wertschöpfung bringen. Das Ziel des Projekts war, einen Dialog zwischen polnischen und deutschen Kommunen zu ermöglichen, der zu einem weiteren Erfahrungsaustausch und Ideen für die Übertragung von Aktivitäten auf lokaler Ebene führt. Da die Beteiligung der Öffentlichkeit eine entscheidende Rolle spielt, um die Akzeptanz von Projekten durch Bürger zu  steigern, wurde auf die Beteiligungsaspekte ein besonderer Schwerpunkt gelegt.Weiterlesen

Supporting Stakeholder Participation in Adaptive River Basin Management

Akteursbeteiligung in Anpassungsprozessen der Flussgebietsplanung ist notwendig für ein nachhaltiges Wassermanagement. Der Artikel unterstützt diese Aussage in dem er die Arbeiten, die im Rahmen des BeWater-Projekts durchgeführt wurden, präsentiert. Wir veranschaulichen die im Projekt angewandte Methodik, die zu vier Anpassungsplänen für Flusseinzugsgebiete in Zypern, Tunesien, Spanien und Slowenien führte. Darüber hinaus werden die Fallstudien des Projekts präsentiert sowie die Herausforderungen, die die Akteure in ihren jeweiligen Einzugsgebieten identifiziert haben, vorgestellt. Wir zeigen, wie das Projekt in den Flusseinzugsgebieten initiiert wurde und wie es die Bewirtschaftungsprozesse beeinflusst hat. Wie geben einen Überblick über die priorisierten Maßnahmen sowie fassen die Beiträge von BeWater zu zukünftigen Projekten in den Flussgebieten zusammen. Wir beenden den Überblick mit einer Einschätzung, wie die Beteiligung der Akteure in den Einzugsgebieten verbesser werden kann.Weiterlesen

Science Sips Nachhaltigkeit im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane

TimeLoc
30. März 2017
Berlin
Deutschland
Schon einmal Beifangcurry probiert oder beim Algen-Cocktail angeregt über die Nachhaltigkeit der Meere diskutiert? Bei der ersten Science Sips Veranstaltung am 30. März haben rund 200 Teilnehmer genau dies im Museum für Naturkunde Berlin getan!Weiterlesen

International Yearbook of Soil Law and Policy 2016

Der erste Band des Internationalen Jahrbuchs für Bodenrecht und -politik beschäftigt sich mit der Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Das Jahrbuch konzentriert sich insbesondere auf Ziel 15, das u.a. die Erreichung einer bodendegradationsneutralen Welt beinhaltet. Darüber hinaus gibt es einen umfassenden Überblick über die neuesten politischen Entwicklungen zum Bodenschutz auf internationaler Ebene, wichtige interdisziplinäre Fragen und unterschiedliche Ansätze in der nationalen Gesetzgebung. Timo Kaphengst vom Ecologic Institut trug zum Kapitel "Die UN-Konvention über biologische Vielfalt und Böden: Status und Zukunft Optionen" bei. Elizabeth Dooley war als beratende Redakteurin involviert.Weiterlesen

Rahmenvertrag für die Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie

November 2016 bis November 2020

Das Ecologic Institut ist ein Kernpartner im Rahmenvertrag für Dienstleistungen, die durch die Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSFD) zu einem guten Umweltzustand der europäischen Meeresgewässer beitragen. Ziel des Rahmenvertrags ist es, die GD Umwelt, die Mitgliedstaaten und die regionalen Seeübereinkommen bei der Umsetzung der MSRL zu unterstützen.Weiterlesen

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