Naturschutz List

Ökosystemleistungen in Kulturlandschaften

Mitteleuropäische Kulturlandschaften erbringen eine Vielzahl ökologischer Leistungen und sind gleichzeitig stark von menschlichen Einflüssen geprägt. In diesem Artikel, der in der Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“ (Ausgabe 5/2010) erschienen ist, untersuchen die Autoren das Konzept der Ökosystemleistungen im Hinblick auf dessen Möglichkeiten und Grenzen bei der Analyse von Konflikten zwischen Landnutzung und Naturschutz. Read more ...

Die Vielfalt bewahren – Mehr internationale Aufmerksamkeit für den Schutz der Biodiversität

Der Verlust an biologischer Vielfalt hat bereits heute Ausmaße angenommen, die im Bereich des Klimawandels erst in einigen Jahrzehnten zu erwarten sind. Trotzdem beherrscht der Klimawandel die politische Debatte, während Biodiversität noch immer ein Randthema ist. Sascha Müller-Kraenner, Senior Policy Advisor des Ecologic Instituts, resümiert in dieser Publikation, dass eine politische und auch institutionelle Aufwertung dringend notwendig ist. Read more ...

Transatlantische Kooperation für ganzheitliche Meerespolitik (CALAMAR)

Sowohl durch die Folgen des Klimawandels als auch durch die wachsende Nachfrage an Meeresressourcen, ist die Entwicklung ganzheitlicher meerespolitischer Ansätze zu einem wichtigen politischen Ziel in der EU und den USA geworden. Aufgrund dieser auf beiden Seiten des Atlantiks vorhandenen Bereitschaft, bestehen derzeit gute Chancen, Fortschritte bei der Umsetzung einer integrierten Meerespolitik erzielen zu können. Vor diesem Hintergrund koordiniert das Ecologic Institut ein transatlantisches Projektteam, welches eine Serie von Multi-Stakeholder Workshops organisieren wird, um Experten aus der EU und den USA die Möglichkeit zu geben Best-Practices im Bereich der integrierten Meerespolitik zu entwickeln. Read more ...

Der ökonomische und soziale Nutzen des Natura 2000-Netzwerkes

Ziel des Projektes ist die Kosten-Nutzen Analyse des Natura 2000 Netzwerks sowie die Zusammenstellung von Informationen und Empfehlungen hinsichtlich der Bewertungsmethoden, die in den EU-Mitgliedstaaten Anwendung finden. In diesem Kontext haben das Ecologic Institut und seine Partner Vertreter verschiedener Ministerien und relevante Akteure aller 27 EU-Mitgliedstaaten befragt und Erkenntnisse hinsichtlich des Kosten-Nutzen-Verhältnisses in Verbindung mit dem Netzwerk zusammengetragen. Read more ...

Sustainable development in the European Union. 2009 monitoring report of the EU sustainable development strategy

Cover-SDS-Monitoring-Report-2009Wie steht es um nachhaltige Entwicklung in der Europäischen Union? Der Eurostat Monitoringbericht 2009 überprüft den Fortschritt und die Umsetzung der EU Nachhaltigkeitsstrategie.

Der Monitoringbericht 2009 zur europäischen Nachhaltigkeitsstrategie wurde vor kurzem auf der Eurostat-Website veröffentlicht. Als Partner eines Konsortiums bestehend aus RIMAS, INFRAS und IPPR war das Ecologic Institut maßgeblich an der Erarbeitung dieses Berichtes beteiligt. Read more ...

Die Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung (BioSt-NachV): Eine kurze Einführung für AnlagenbetreiberInnen

Nach wie vor polarisiert die Debatte über die Nachhaltigkeit von Bioenergie die umweltpolitische Diskussion. Um die Ziele bei der Stromerzeugung aus flüssiger Biomasse (Biokraftstoffe und Pflanzenöle) auf nachhaltige Weise zu erreichen, wurde in Deutschland die Nachhaltigkeitsverordnung für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung) erlassen, die am 24. August 2009 in Kraft trat. Zur Erläuterung der wesentlichen neuen Anforderungen an AnlagenbetreiberInnen erstellte das Ecologic Institut ein Hintergrundpapier. Read more ...

Nachhaltige Bergregionen: Von der Forschung in die Praxis (mountain.TRIP)

Mountain Trip Logo Europäische Bergregionen sind besonders vom globalen Wandel betroffen. Gletscher schmelzen, Böden und Vegetation verändern sich, aber auch die politische, ökonomische und kulturelle Globalisierung birgt Risiken für die Bergbevölkerung. Zahlreiche Forschungsprojekte haben wertvolle Erkenntnisse für eine nachhaltige Entwicklung von europäischen Bergregionen hervorgebracht. Mountain.TRIP setzt da an, wo diese Projekte enden, und überführt Forschungsergebnisse in nützliche Informationen für die Praxis. Read more ...

Regionale Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküste (RADOST)

RAdOst LogoDas Ecologic Institut koordiniert das auf fünf Jahre konzipierte Projekt RADOST (Regionale Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküste). Als eine von sieben Modellregionen in Deutschland wird die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns und Schleswig-Holsteins im Rahmen der Maßnahme "KLIMZUG - Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ziel des RADOST-Vorhabens ist es, Anpassungsstrategien für die Region im Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu erarbeiten.

Am 24. und 25. März 2010 lud RADOST zur ersten Jahreskonferenz nach Schwerin ein, die unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern stand. Eine Zusammenfassung und einzelne Beiträge finden Sie auf der Projekt-Website. Read more ...

Nachwuchsgruppe „Marktbasierte Instrumente für Ökosystemleistungen“ nimmt ihre Arbeit auf

Im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunkts „Sozial-ökologische Forschung (SÖF)“ wurde eine interdisziplinäre Nachwuchsgruppe eingerichtet, deren Ziel es ist, das Verständnis der Beziehungen zwischen marktbasierten Instrumenten, Ökosystemleistungen und Lebensqualität in mitteleuropäischen Kulturlandschaften zu verbessern. Das Fördervolumen beläuft sich auf 1,76 Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren. Holger Gerdes, Fellow bei Ecologic, strebt im Rahmen der Nachwuchsgruppe eine Promotion zum Thema „Naturbewertung“ an. Read more ...

Marktbasierte Instrumente für Ökosystemleistungen

Ökosystemleistungen bezeichnen den vielfältigen Nutzen, der den Menschen von der Natur gestiftet wird. Innerhalb eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojektes untersucht eine interdisziplinäre Nachwuchsgruppe die Auswirkungen des Einsatzes marktbasierter Instrumente in der Klima- und Naturschutzpolitik auf die Bereitstellung von Ökosystemleistungen. Als Untersuchungsgebiete dienen mitteleuropäische Kulturlandschaften. Read more ...

Bringt mehr Umweltschutz mehr Gerechtigkeit?

Mehr Gerechtigkeit bedeutet in der politischen Diskussion in der Regel gleiche Einkommensverteilung. Andere Gerechtigkeitsaspekte werden dabei vernachlässigt: Studien belegen, dass einkommensschwache Gruppen häufiger und stärker von Umweltbelastungen betroffen sind als einkommensstärkere Gruppen. Dies gilt etwa für Lärm, Luftverschmutzung und fehlende Grünflächen. Umgekehrt kann festgestellt werden, dass höhere Einkommensgruppen überdurchschnittlich stark Umweltressourcen in Anspruch nehmen und dass ärmere Bevölkerungsgruppen wegen ihres geringeren Konsums weniger stark die Umwelt belasten. Diese Fragen skizziert Nils Meyer-Ohlendorf in der zweiten Ausgabe der MigrantInnenUmweltZeitschrift (MUZ). Read more ...

Vorstudie EU-Biodiversitätskampagne

Die Umsetzung des  EU Aktionsplans zum Biodiversitätsschutz ist in Gefahr. Obwohl die gesetzliche Grundlage vorliegt, ist die Implementierung unzureichend. Die Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission plant daher eine großangelegte EU-weite Informationskampagne zum Thema Biodiversität und Biodiversitätsverlust, um Problemwahrnehmung und Engagement der Bürger zu erhöhen. Im Rahmen einer Vor-Studie wurde untersucht, wie diese Kampagne aussehen könnte. Read more ...

Ökonomische Auswirkung des Natur-Managements: Eine Machbarkeitsbarkeitsanalyse

Die Auswirkungen des Naturschutzes auf die Volkwirtschaft werden heftig diskutiert. Im Auftrag der Europäischen Umweltagentur (EEA) hat Ecologic abgeschätzt mit welchem Aufwand eine Erfassung möglicher Beschäftigungseffekte auf europäischer Ebene verbunden ist. Verschiedene Methoden wurden bewertet, um „Best-Practice“-Ansätze für eine größer angelegte Studie zu bestimmen. Read more ...

Convergence with EU Nature Protection Policies – Short Guide for ENP Partners and Russia

Der Rückgang der Artenvielfalt gefährdet wichtige Ökosystemfunktionen. Insbesondere die zunehmende Zerschneidung von Lebensräumen hat zu einem Verlust von Tieren und Pflanzen in Europa geführt und gefährdet die Nutzung dieser natürlichen Ressourcen durch den Menschen. Im Rahmen ihrer Nachbarschaftspolitik (ENP) wirbt die EU deshalb auch im Bereich Naturschutz für Kooperation mit den südlichen und östlichen Nachbarn, sowie Russland. Um diese Länder in ihren Anstrengungen zu unterstützen hat die Kommission diesen Leitfaden zum Thema Naturschutz veröffentlicht. Read more ...

Die ökonomischen Aspekte des Biodiversitätsverlustes

Ziel dieser Scoping-Studie ist es, Wissenslücken hinsichtlich der ökonomischen Konsequenzen des globalen Biodiversitätsverlustes aufzudecken und Forschungsempfehlungen auszusprechen. Die Studie ist Teil des übergeordneten Berichtes „The Economics of Ecosystems and Biodiversity“ (TEEB), der auf der 9. Vertragsstaatenkonferenz zur UN-Konvention über biologische Vielfalt im Mai 2008 in Bonn vorgestellt wurde. Read more ...

Jahrbuch Ökologie 2009

Publikation in

Anfang September 2008 erschien das Jahrbuch Ökologie 2009. Ecologic gehört zu den das Jahrbuch begleitenden Instituten. Schwerpunktthema in diesem Jahr ist der Verlust der biologischen Vielfalt. Read more ...

Europäisches Engagement zu invasiven Arten auf der 9. Vertragsstaatenkonferenz der Biodiversitäts-Konvention

Zur 9. Vertragsstaatenkonferenz (VSK) der VN Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) in Bonn im Mai 2008 waren die Vertragsstaaten aufgefordert, eine Evaluation ihrer nationalen Bestrebungen zur Eindämmung der Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten vorzunehmen. Im Vorfeld zu diesen Diskussionen haben die internationale Naturschutzorganisation "The Nature Conservancy" (TNC) und das "Global Invasive Species Program" (GISP) eine Initiative zur Erarbeitung und Stärkung nationaler und regionaler Verpflichtungen gegen invasive Arten gestartet. Read more ...

Die Kosten des Nichthandelns beim Biodiversitätsschutz

Der anhaltende Verlust der biologischen Vielfalt wird bis zum Jahr 2050 zu kumulierten Wohlfahrtsverlusten von bis zu 14 Billionen Euro führen. Dies entspricht ca. 7% der für 2050 prognostizierten weltweiten Wirtschaftsleistung. So lauten die Ergebnisse einer Studie, die die Kosten des Nichthandelns bestimmt, bezogen auf das Ziel der EU, bis 2010 den Verlust der Artenvielfalt signifikant zu reduzieren. Ecologic hat im Rahmen der Studie eine umfangreiche Bestandsaufnahme zur ökonomischen Bewertung der Artenvielfalt und angeschlossener Ökosystemdienstleistungen durchgeführt. Die Studie wurde am 28. Mai 2008 auf der neunten Vertragsstaatenkonferenz (COP-9) zur UN-Konvention über biologische Vielfalt (CBD) vorgestellt. Sie ist Teil eines Berichtes zu den ökonomischen Aspekten des globalen Biodiversitätsrückganges. Read more ...

Ecologic begrüßt Die Grünen im Netzwerk Countdown 2010 im Namen von IUCN

Ingo Bräuer. Ecologic und Reinhard Bütikofer, Bündnis90/Die GrünenVom 19.-30. Mai 2008 findet in Bonn die neunte und vor dem Jahr 2010 letzte UN-Artenschutzkonferenz statt. Bis zum Jahr 2010 soll das globale Artensterben deutlich verringert werden, so eine UN-Konvention aus dem Jahre 1992. Diesem Ziel hat sich auch die paneuropäische Initiative Countdown 2010 der Weltnaturschutzorganisation IUCN verschrieben. Ingo Bräuer von Ecologic, Mitglied und Vertreter der Initiative, begrüßte Bündnis 90/Die Grünen als erste politische Partei im Netzwerk Countdown 2010. Bündnis 90/Die Grünen unterzeichnete die Erklärung am 7. Mai 2008 im Anschluss an einen Aktionstag zur Biodiversität vor dem Bundestag. Somit haben sich 622 Organisationen von Regierungen und Behörden über NGOs bis hin zur Privatwirtschaft der Initiative Countdown 2010 angeschlossen. Read more ...

Transatlantische Perspektiven zu Biodiversität und Klimawandel - Rebecca Patton and Miranda A. Schreurs

Dinner Dialogue in

Am 11. Oktober 2007 fand ein transatlantischer Ecologic Dinner Dialog anlässlich der Eröffnung des ersten Europäischen Büros der Naturschutzorganisation „The Nature Conservancy (TNC)“ in Berlin statt. Thematisch im Mittelpunkt stand die Diskussion der EU- und US-Politik im Bereich Biodiversität und Klimawandel. Ehrengast des Abends war Rebecca Patton, Leiterin des Bereichs Naturschutzstrategien der TNC. Sie wurde begleitet von ihren Kollegen Roberto Troya, Direktor der Abteilung für Internationale Regierungsbeziehungen sowie von Andreas Lehnhoff, Direktor der Abteilung für Mittelamerika und die Karibik. Sascha Müller-Kraenner eröffnete den Abend als Direktor des Europa-Büros der TNC mit Sitz in Berlin. Hauptrednerin war Miranda Schreurs, Professorin an der Freien Universität Berlin und Expertin für transatlantische Umweltpolitik. Read more ...

Theoretical incentive properties of contingent valuation questions: Do they matter in the field?

Publikation in

Die Ergebnisse von Zahlungsbereitschaftsanalysen werden häufig angezweifelt, da strategisches Verhalten der Befragten vermutet wird. Diese Veröffentlichung beschreibt die Ergebnisse eines Forschungsprojektes zu dieser Problematik. Read more ...

Die internationale Diskussion im Rahmen der VN-Konventionen zum Klimaschutz und zur Biologischen Vielfalt

7. Mai 2007, Berlin - R. Andreas Kraemer
Die Vereinten Nationen haben den 2007er Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt am 22. Mai 2007 dem Thema "Biodiversität und Klimawandel" gewidmet und damit den Blick auf die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Themen und den entsprechenden internationalen Übereinkommen gerichtet. Read more ...

Gefährdung und Verbreitung einheimischer Vogelarten

Viele Vogelarten sind auf land- und forstwirtschaftliche Flächen angewiesen. Für sie stellen bestimmte Bewirtschaftungspraktiken häufig eine wesentliche Gefährdungsursache dar. Ein Schwerpunkt dieser Studie ist es, zu analysieren, welche Vogelarten in Deutschland hiervon erheblich beeinträchtigt sind. Hierauf aufbauend werden Bewirtschaftungsregeln für den Schutz der primär betroffenen Arten vorgeschlagen. Es wird auf methodische und inhaltliche Fragestellungen gleichermaßen eingegangen wie auf juristischen Implikationen. Read more ...

Neunte Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt

Die Konvention zum Erhalt der Biologischen Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD) ist das umfassendste Vertragswerk zur Erhaltung der Biodiversität auf der Erde. Die Vertragsstaaten der CBD einigten sich 2006 darauf, bis zum Jahr 2010 eine Trendwende des Verlustes der Biodiversität zu erreichen. Deutschland kommt dabei als Gastgeberland der nächsten Vertragsstaatenkonferenz in 2008 eine besondere Rolle zu. Read more ...

Ecologic unterzeichnet die Countdown 2010 Deklaration

Logo Countdown 2010Countdown 2010 ist eine paneuropäische Initiative der Weltnaturschutzorganisation IUCN mit dem Ziel den Biodiversitätsrückgang zu stoppen. Mit der Unterzeichnung der Erklärung haben sich bereits weit mehr als 100 Organisationen von Regierungen und Behörden über NGOs bis hin zur Privatwirtschaft der Initiative Countdown 2010 angeschlossen. Ecologic ist den Zielen des Countdown 2010 verpflichtet  und unterstützt politische Entscheidungsträger durch Beratung und angewandte Forschung bei der Umsetzung dieser Ziele. Read more ...

Naturerbe – Eine Frage der Kultur

Publikation in

Der Naturschutz mit seinen Schwerpunkten „Schützen“ und „Pflegen“ hat entscheidend dazu beigetragen, das bestehende Naturerbe in Deutschland zu sichern. Insgesamt aber hat es der Naturschutz nicht geschafft, Entwicklungen wie den Verlust von Arten und die negativen Auswirkungen von intensiver Landnutzung in einem dicht besiedelten Land aufzuhalten. Read more ...

Die Bedeutung der Landschaft in der öffentlichen Politik

5. September 2006, Berlin - Rainer Müssner
Im Auftrag der Permanent European conference for the study of the rural landscape (PECSRL), organisierte die FU Berlin vom 4.-9. September 2006 die 22. Konferenz der PECSRL zum Thema: Die Zukunft des ländlichen Raumes in Europa: Schnittstelle Landschaft. Im Einzelnen wurden methodische und inhaltliche Ansätze, die auf der Nutzung von Schnittstellen basieren, vorgestellt und diskutiert. Rainer Müssner von Ecologic hielt in diesem Rahmen einen Vortrag über die Bedeutung der Landschaft in der öffentlichen Politik. Dabei ging es vorrangig um die Fragen, inwieweit das Thema "Landschaft“ ein Anliegen in der nationalen und europäischen Politik ist, ob es überhaupt eine kohärente "Landschaftspolitik" gibt und was getan werden kann, um das politische Gewicht von Landschaftsthemen zu steigern. Read more ...

Grenzüberschreitendes Landschaftsmanagement - vom Wassersektor lernen

4. September 2006, Berlin - Rainer Müssner
Die Erfolge des grenzübergreifenden Wassermanagement sind unübersehbar. Doch was kann der Landschaftssektor, wo eine Zusammenarbeit zwischen Staaten noch selten ist, davon lernen? In Zusammenarbeit mit Eduard Interwies beschäftigt sich Rainer Müssner mit diesem Thema in seinem Vortrag auf der 22. Konferenz der Permanent European Conference for the Study of the Rural Landscape. Read more ...

Governance und Ökosystemmanagement zum Schutz der biologischen Vielfalt (GEM-CON-BIO)

GEM-CON-BIO logo antGEM-CON-BIO zielt darauf ab, die Wechselwirkungen verschiedener Governanceformen und nachhaltiger Entwicklung bzw. der biologischen Vielfalt zu identifizeren. Konkret soll mir Hilfe von Fallstudien herausgefunden werden, welche Governanceformen am besten zum Schutz der biologischen Vielfalt beitragen können. Read more ...

Einsatz ökonomischer Instrumente zum Schutz der biologischen Vielfalt

25. April 2006, Brüssel - Ingo Bräuer
Auf Einladung der Generaldirektion Umwelt hat Ingo Bräuer, Ecologic Fellow, auf dem ENVECO 21 Treffen in Brüssel am 25. April 2006 einen Vortrag zum Einsatz ökonomischer Instrumente im Naturschutz gehalten. Der Vortag gibt einen Überblick über den aktuellen Einsatz ökonomischer Instrumente in Ländern innerhalb und außerhalb der EU und analysiert Vor- und Nachteile der jeweiligen Instrumente. Read more ...

Der Wert der Biodiversität

Immer mehr Ökosysteme werden durch den menschlichen Einfluss in ihrer Funktionsfähigkeit beeinträchtigt. Dadurch besteht die Gefahr, dass für die Menschheit lebenswichtige Ökosystemdienstleistungen nicht mehr in ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt werden. Unter Mitarbeit von Ecologic wurden in einem Projektbericht 37 Beispiele aus 18 europäischen Ländern vorgestellt. Read more ...

Einsatz ökonomischer Instrumente zum Schutz der biologischen Vielfalt

Zum Schutz der Biologischen Vielfalt werden zunehmend ökonomische Instrumente in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union eingesetzt. Ecologic ist von der Generaldirektion Umwelt der EU beauftragt worden den aktuellen Einsatz dieser anreizorientierten Instrumente, wie Steuern, Abgaben oder handelbare Zertifikate, zu analysieren. In Zusammenarbeit mit vier Partnerinstitutionen ist ein Bericht erarbeitet worden, der die Vor- und Nachteile der einzelnen Instrumente beschreibt und ihr Potenzial für einen verstärkten Einsatz abschätzt. Read more ...

Biodiversität ist Leben! - Green Week in Brüssel

Die europäische  Green Week 2006 stand unter dem Motto "Biodiversity is life!". Organisiert von der Europäischen Kommission und unter der Beteiligung von ca. 4000 Teilnehmern wurde diskutiert, wie dem voranschreitenden Verlust der biologischen Vielfalt bis 2010 Einhalt geboten werden kann. Stephanie Schlegel und Rainer Müssner von Ecologic nahmen aktiv an mehreren Sessions teil. Hierzu gehörten unter anderem: "Understanding for management: research, indicators and monitoring"; "Biodiversity on the political decision table"; "The system of international governance and biodiversity" or "Reap what you sow: Agriculture and forestry". Read more ...

Bewertung von Ökosystem-Dienstleistungen für die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie?

29. September 2005, Insel Vilm - Nicole Kranz
Im Rahmen eines internationalen Capacity-Building Workshops für Teilnehmer aus Zentral- und Osteuropa, der vom 29. September bis zum 1. Oktober 2005 stattfand, erörtere Nicole Kranz die mögliche Verwendung einer Bewertung ökosystemarer Dienstleistungen (ecosystem services) bei der Umsetzung der Anforderungen des EG-Wasserrahmenrichtlinie. Read more ...

Verbesserung integrativer Naturschutzinstrumente für die Planung und Flächennutzung in Kulturlandschaften

14. September 2005, Northampton - Rainer Müssner
Der Biodiversitätsverlust in Europa konnte bisher trotz zahlreicher Bemühungen nicht gestoppt werden. Ein Grund dafür ist, dass die eingesetzten Naturschutzinstrumente nicht immer ihr Ziel erreichen. Dieser Vortrag von Rainer Müssner anlässlich eines Treffens der International Association of Landscape Ecologists in Northampton (IALE-UK) beschäftigt sich deshalb mit verfahrensorientierten Aspekten für die Verbesserung der Instrumente Landschaftsplanung und Gute fachliche Praxis der Landwirtschaft. Read more ...

Naturschutz im Kaukasus - Umsetzung der Biodiversitätskonvention durch grenzüberschreitende Kooperation

Der Kaukasus ist eine der artenreichsten Regionen der Welt. Der Schutz seiner Biodiversität muss auf regionaler Ebene gewährleistet werden. Deshalb spielt grenzüberschreitende Kooperation eine Schlüsselrolle für eine nachhaltige und friedliche Entwicklung im Kaukasus. Ecologic unterstützt die Organisation einer Konferenz, deren Ziel es ist, den Dialog zwischen den regionalen Stakeholdern zu stärken. Die Veranstaltung findet am 9.-11. März 2006 in Berlin statt und bringt die Umweltminister der Kaukasus Staaten sowie Vertreter von internationalen im Kaukasus tätigen Organisationen zusammen. Read more ...

Umsetzung des Artikels 12 FFH-Richtlinie

Ziel des Projektes ist es, ein Konzept zur Umsetzung der Artenschutzvorschriften des Artikels 12 FFH-Richtlinie in Deutschland zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere der Tierartenschutz auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Dazu werden bestehende Ansätze zur Umsetzung des Art. 12 in anderen EU-Mitgliedsstaaten herangezogen sowie ein für Deutschland anwendbares Konzept entwickelt. Das Umsetzungskonzept wird schließlich für zwei beispielhafte Arten auf seine Anwendbarkeit überprüft. Read more ...

The Central Asia and Mongolia Bioresources and Biosecurity Network

Publikation in

Dieser Bericht bietet eine Übersicht über die Gesetze und Politiken zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Zentralasien und der Mongolei. Die internationalen und nationalen rechtlichen Grundlagen für den Zugang zu genetischen Ressourcen, für die gerechte Verteilung der Gewinne aus deren Nutzung sowie für den Schutz indigenen Wissens werden erläutert. Read more ...

Applying EU Environmental Legislation - Learning from the European Court Cases and the Example of the National Marine Park of Zakynthos

CarettaWelche Auswirkungen haben EG-Vertragsverletzungsverfahren zur Umsetzung der EU-Naturschutzgesetzgebung? Und wie können Schutzgebiete dazu beitragen, die Forderungen dieser Richtlinien durch nachhaltiges Management sowie durch eine nachhaltige Finanzierung zu erfüllen? Read more ...

Anwendung europäischer Umweltgesetzgebung im Bereich Meeresschutz

Welche Auswirkung haben EG-Vertragsverletzungsverfahrens zur Umsetzung der EU-Naturschutzgesetzgebung in dem betreffenden Gebiet? Welchen Beitrag können die Verfahren des Europäischen Gerichtshofes leisten, um beispielsweise die Umsetzung der FFH-Richtlinie zu fördern? Und wie können umgekehrt Schutzgebiete dazu beitragen, die Forderungen dieser Richtlinien  durch nachhaltiges Management sowie durch eine nachhaltige Finanzierung zu erfüllen? Read more ...

Zugang zu genetischen Ressourcen

In diesem Projekt wuden die Ergebnisse der 1. Ad Hoc-Arbeitsgruppe
Zugangsregelungen zu genetischen Ressourcen in Bonn am 22-26. Oktober 2001
untersucht. Die daraus resultierende Studie diente als Vorbereitung der
deutschen Verhandlungsposition für die sechste Konferenz der Vertragsparteien
der Konvention über die biologische Artenvielfalt. Read more ...

Die Wasserrahmenrichtlinie und Naturschutzaspekte

Die WRRL verweist an zahlreichen Stellen direkt auf die Naturschutzrichtlinien wie die FFH- oder die Vogelrichtlinie. Der integrative Ansatz der WRRL ist jedoch die intensivste Schnittstelle zwischen Gewässer- und Naturschutzaspekten. Ecologic analysierte die WRRL in bezug auf die Schnittstellen und Notwendigkeiten zu den bestehenden Naturschutzrichtlinien und -aspekten und erarbeitete ein Hintergrundpapier. Read more ...

Naturschutz und Wasserrahmenrichtlinie

Bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in den Mitgliedstaaten werden entscheidende Weichen für den Natur- und Artenschutz gestellt. Das Projekt analysiert die Effekte auf den landwirtschaftlichen Sektor durch das Zusammenwirken von der Vogelschutzrichtlinie, der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie und der Wasserrahmenrichtlinie. Read more ...

Word Document
 
Syndicate content

Share/Save/Bookmark Lesezeichen

Logo Ecologic 15 years