EU Forschung
Seit 1995, dem Gründungsjahr, hat das Ecologic Institut eine aktive Rolle in der Europäischen Wissenschaft. Ecologic steht für Spitzenleistungen in politikrelevanter, interdisziplinärer oder transdisziplinärer Forschung. Bis jetzt hat Ecologic sich an fast 50 Projekten beteiligt, die von der Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission unterstützt wurden, neun davon als Projektleiter bzw. Co-Leiter. Im stark wettbewerbsorientierten Bereich der Europäischen Forschungsförderung wirkt Ecologic sowohl an der Schaffung wissenschaftlicher Grundlagen als auch an angewandter Forschung mit. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung und Verbesserung von wissenschaftlichen Methoden gelegt. Erfahren im Management internationaler Forschungskooperationen, trägt das Ecologic Institut zur Kommunikation zwischen Wissenschaft und Politik nachhaltig bei. Die Experten von Ecologic unterstützen peer review Gremien, beteiligen sich an Projektauswahlverfahren sowie an Projekt- oder Programmevaluierungen.
Europäisches Netzwerk für Eine-Welt-Wirtschaft (OPEN: EU)
Die Umweltbelastungen von Europas Wirtschaft werden nicht umfassend bemessen und häufig abgewertet. Das OPEN: EU (Europäisches Netzwerk für Eine-Welt-Wirtschaft) Projekt betont die Bedeutung eines neuen Indikatorenkatalogs für nachhaltige Entwicklung. Der neue Indikatorenkatalog für nachhaltige Entwicklungen ist notwendig, um die Umweltbelastungen von Europas Wirtschaft umfassender abschätzen zu können. Neben dem Ökologischen Fußabdruck sollen besonders die CO2- und Wasserbilanz der Europäischen Wirtschaft analysiert werden. Read more ...
Land- und Ökosystemdegradierung und Wüstenbildung: Bewertung der Eignung von Maßnahmen (LEDDRA)
Das Forschungsprojekt LEDDRA beschäftigt sich mit der sozio-ökologischen Eignung von Maßnahmen zur Land- und Ökosystemdegradierung und Wüstenbildung (LEDD). Das Projekt zielt darauf ab neue Erkenntnisse über die Theorie solcher LEDD-Maßnahmen zu generieren sowie integrierte Methodiken zur Bewertung der Eignung dieser Maßnahmen zu entwickeln. Im Rahmen von Fallstudien wird der Ökosystem-Ansatz angewendet und geeignete politische Leitlinien künftiger Interventionen entworfen. Auf diese Weise, unterstützt LEDDRA eine nachhaltige Landbewirtschaftung und politische Maßnahmen zur Eindämmung der Land- und Ökosystemdegradierung und Wüstenbildung auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene erbringen. Das Ecologic Institut analysiert den politischen Kontext und entwickelt politische Empfehlungen in Bezug auf unterschiedliche Maßnahmenbündel zu LEDD auf den verschiedenen räumlichen Ebenen. Read more ...
Folgenabschätzungsinstrumente mit Nachhaltigkeitsexpertise verknüpfen (LIAISE)
Das Ecologic Institut führt eine fortlaufende Evaluierung des LIAISE Projektes durch, bei der die Ergebnisse und Auswirkungen der Projektaktivitäten bewertet werden. Das Hauptanliegen von LIASE ist es, Möglichkeiten zu identifizieren wie der im Bereich der Folgenabschätzung bestehende Graben zwischen der Forschungs- und Politikgemeinschaft überbrückt werden kann.
Klimawandel, Wasserkonflikte und menschliche Sicherheit (CLICO)
Der Klimawandel stellt mehrfache Bedrohungen für die menschliche Sicherheit dar. Hydroklimatische Gefahren wie z.B. Dürren und Überschwemmungen haben das Potenzial, soziale Spannungen und Konflikte sowohl innerhalb als auch zwischen Staaten zu verursachen oder zu verschärfen. Das EU-finanzierte Projekt CLICO wird die Beziehungen zwischen hydroklimatischen Gefahren, menschlicher Sicherheit und Konflikten untersuchen. Es werden außerdem Empfehlungen entwickelt, wie Politik und Institutionen beschaffen sein müssen, um klimabedingte Wasserkonflikte zu vermeiden oder auf solche besser vorbereitet zu sein. CLICOs erster Policy Brief ist online verfügbar. Read more ...
GMES Nutzernetz (GNU)
Mehr Informationen zum dem Projekt stehen auf der CORDIS-Website [English] zur Verfügung.
Entwicklung der EU-Biodiversitätsstrategie (BIOSTRAT)
Mehr Informationen zum dem Projekt stehen auf der CORDIS-Website [English] zur Verfügung.
Biodiversität der Süßwasser-Ökosysteme: Status, Tendenzen, Umwelteinflüsse und Schutzprioritäten (BioFresh)
Süßwasserbiodiversität und die Prozesse, die diese erhalten sind auf europäischer und der globalen Ebene für die meisten Süßwasserorganismen kaum erforscht. Das FP7 BioFresh Projekt errichtet eine öffentlich zugängliche Informationsplattform für Biodiversität, um den beträchtlichen Informationsumfang über die Süßwasserartenvielfalt zu bündeln, welcher derzeit auf einer Vielzahl von Datenbanken verstreut ist. Dieses Portal erlaubt Wissenschaftlern und Planern die Auswertung und Prüfung der Auswirkungen von Umwelteinflüssen auf die Süßwasserbiodiversität, um eine wirkungsvollere Schutzplanung zu ermöglichen. Read more ...
Nachhaltige Bergregionen: Von der Forschung in die Praxis (mountain.TRIP)
Europäische Bergregionen sind besonders vom globalen Wandel betroffen. Gletscher schmelzen, Böden und Vegetation verändern sich, aber auch die politische, ökonomische und kulturelle Globalisierung birgt Risiken für die Bergbevölkerung. Zahlreiche Forschungsprojekte haben wertvolle Erkenntnisse für eine nachhaltige Entwicklung von europäischen Bergregionen hervorgebracht. Mountain.TRIP setzt da an, wo diese Projekte enden, und überführt Forschungsergebnisse in nützliche Informationen für die Praxis. Read more ...
Interaktion zwischen Institutionen in der internationalen Umweltpolitik: Transatlantischer Wissenschaftsaustausch
Die Ergebnisse des Forschungsprojektes "Institutional Interaction" über Konflikte und Synergien zwischen internationalen und europäischen Regelungen und Institutionen zum Schutz der Umwelt, wurden auf den beiden Jahresversammlungen der International Studies Association (ISA) in Portland, Oregon, 2003 und in San Diego, California, 2006 vorgestellt und diskutiert. Das Projekt wurde von der Europäischen Kommission (GD Forschung) und Ecologic finanziert. Sebastian Oberthür und Thomas Gehring leiteten die Seminare, bei denen Teammitglieder die Ergebnisse von institutional Interaction vorstellten und Oran Young kommentierte. Read more ...
Resource-Equivalency Methoden zur Bewertung von Umweltschäden in der EU (REMEDE)
Die Umsetzung der EU-Umwelthaftungsrichtlinie erfordert von den Mitgliedstaaten einen kohärenten Umgang bei der Bewertung der Umweltschäden. Das Projekt REMEDE untersucht den aktuellen Status-Quo innerhalb der EU und entwickelt ein Toolkit für Entscheidungsträger zur Anwendung von Resource-Equivalency Methoden bei Umweltschäden. Read more ...


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