• English
  • Deutsch
Facebook icon
LinkedIn icon
Twitter icon
YouTube icon
Header image Ecologic

Anpassung an den Klimawandel auf lokaler und regionaler Ebene

Anpassung an den Klimawandel auf lokaler und regionaler Ebene

Timeloc
22. April 2013
Washington, DC
Vereinigte Staaten von Amerika
Praktikable Lösungsansätze funktionieren nicht nach dem "One-Size-Fits-All" Prinzip, sondern müssen je nach geographischen, nationalen und kulturellen Besonderheiten, unterschiedlich gestaltet werden.

In Zusammenarbeit mit dem American Security Project organisierte das Ecologic Institut am 22. April 2013 eine Diskussionsrunde zum Thema Anpassung an den Klimawandel mit besonderem Fokus auf der lokalen und regionalen Ebene. Gastgeber der Veranstaltung war das American Security Project in Washington, DC. Im Mittelpunkt standen die Vorträge von zwei Mitgliedern des ELEEP-Netzwerks (Emerging Leaders in Environmental and Energy Policy Network). ELEEP ist ein transatlantisches Netzwerk von jungen Berufstätigen aus Energie- und Umweltpolitik, das vom Ecologic Institut und dem Atlantic Council geführt wird. 25 Teilnehmer aus Politik, Privatwirtschaft und Wissenschaft nahmen an der Diskussionsrunde teil.

Jan Ahlen, ELEEP Mitglied und Government Relations Vertreter der National Farmers Union (NFU), präsentierte die Ergebnisse eines aktuellen NFU Berichts, der Optionen aufzeigt, wie die Landwirtschaft dem Klimawandel bis 2025 begegnen kann.

Andrew Holland, ELEEP Mitglied und Senior Fellow für Energie und Klima beim American Security Project, beleuchtete im Anschluss das Thema des Klimawandels als Bedrohung für Amerikas Homeland Security. Holland machte in seinem Vortrag deutlich, dass extreme Wetterbedingungen, besonders an den Küsten, eine ernsthafte Bedrohung für Infrastruktur, Wirtschaft und Gesundheit darstellen.

Im Anschluss an die Vorträge diskutierten die Teilnehmer, wie Regierungen mögliche Anreize für Anpassungsmaßnahmen schaffen könnten und wie die Politik gute und schlechte Handlungsoptionen aufstellen kann. Unter den diskutierten Optionen waren beispielsweise: die niederländische Erfahrung mit langfristiger Planung, die potenzielle Rolle der modernen Technologien für die Befähigung der Bürger und der lokalen Regierungen bei der Durchführung von Anpassungsmaßnahmen, und die Tatsache, dass es keine "one-size-fits-all" Ansätze gibt, sondern dass sich praktikable Lösungsansätze, aufgrund der geographischen,  nationalen und kulturellen Besonderheiten, unterschiedlich gestalten werden.