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Keighley McFarland

Keighley McFarland

MSc (Integrated Natural Resource Management)
BA (Politische Ökonomie und Deutsch)
Researcher

Keighley McFarland ist Researcher und seit 2012 für das Ecologic Institut tätig. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Biodiversitätspolitik, nachhaltige Transformation, Landnutzung und Ernährungssysteme. Sie ist englische Muttersprachlerin, spricht fließend Deutsch und hat Grundkenntnisse des Spanischen und Französischen.

Zu ihren Arbeitsbereichen am Ecologic Institut zählen grüne Infrastruktur, der soziale und ökonomische Nutzen von Ökosystemdienstleistungen, Lebensmittelverschwendung, Analysen von Biodiversitäts- und Landnutzungspolitik sowie innovative Wissenschaftskommunikation. Im  Projekt Ressourceneffiziente Verwendung von Lebensmitteln in der gesamten Versorgungskette (REFRESH), das durch das EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 gefördert wird, entwickelt sie Politiklösungen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung mit und ist für die Konzeptualisierung und Durchführung impact-orientierter Ansätze zur Informationsverbreitung mitverantwortlich. In den Projekten Europäisches Themenzentrum für Biologische Vielfalt (ETC-BD), Umsetzung der bodenrelevanten globalen Nachhaltigkeitsziele und Flächenfußabdruck: Bewertung bestehender Berechnungsmethoden und Entwicklung von wirkungsorientierten Landnutzungsindikatoren verfasste sie Studien mit, führte Interviews durch und unterstützte bei administrativen Tätigkeiten. In den Bereichen Entwicklungs-, Klima-, und Ressourcenpolitik arbeitete Keighley McFarland u. a. an den Projekten Bottom-Up Klimaanpassungsstrategien für ein nachhaltiges Europa (BASE) sowie Umsetzung der Rio+20 Konferenz: Nachhaltigkeitsziele und die "Green Economy". Keighley McFarland ist auch in der Projektakquise tätig.

2014 und 2015 absolvierte Keighley McFarland ein Forschungspraktikum beim Dutch Research Institute for Transitions (DRIFT) in Rotterdam, wo sie soziale Innovation in Netzwerken für nachhaltige Lebensmittel ("Alternative Food Networks") untersuchte. Dieses Praktikum wurde durch den Konrad von Moltke Fund und das WFSC Ambassadors-Programm des World Food System Center der ETH Zürich gefördert. Bevor sie ihre Tätigkeiten am Ecologic Institut aufnahm, arbeitete Keighley McFarland als Bundesfreiwillige (BFD) beim Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in den Bereichen Verbandsorganisation, Klimapolitik und Agrarpolitik. Während ihres Bachelorstudiums übte sie mehrere ehrenamtliche Tätigkeiten aus, beispielsweise als Young Ambassador des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

Im Mai 2015 schloss sie ihr Masterstudium "Integrated Natural Resource Management" an der Humboldt-Universität zu Berlin mit den Schwerpunkten nachhaltige Transformationen in Lebensmittelsystemen und nachhaltige Landwirtschaft ab. Zuvor studierte sie Politische Ökonomie und Deutsch an der UC Berkley mit dem Schwerpunkt europäische Umweltpolitik und –ökonomie. 2010 studierte sie während eines Austauschsemesters am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft (OSI) der Freien Universität Berlin europäische Politik und Energiepolitik. Sie erwarb 2011 ihren Bachelor mit Auszeichnung an der UC Berkeley.

Neben ihrer Tätigkeit für das Ecologic Institut engagiert sich Keighley McFarland bei Slow Food Youth Deutschland (SFYD). Von 2013 bis 2015 war sie als Co-Convivienleiterin im nationalen Leitungsgremium der SFYD tätig, und nahm 2012 und 2014 als Delegierte am Slow Food Weltkongress/Terra Madre in Turin (Italien) teil. 2013 erhielt sie das Deutschlandstipendium als Auszeichnung für ihre akademische Leistung und ihre Engagement.