Folgenabschätzungsinstrumente mit Nachhaltigkeitsexpertise verknüpfen (LIAISE)
Das Ecologic Institut führt eine fortlaufende Evaluierung des LIAISE Projektes durch, bei der die Ergebnisse und Auswirkungen der Projektaktivitäten bewertet werden. Das Hauptanliegen von LIASE ist es, Möglichkeiten zu identifizieren wie der im Bereich der Folgenabschätzung bestehende Graben zwischen der Forschungs- und Politikgemeinschaft überbrückt werden kann.
Folgenabschätzung hat das Potenzial Nachhaltige Entwicklung zu fördern und die Effektivität und Effizienz von Entscheidungsfindungsprozessen zu erhöhen. Um dies zu erreichen brauchen Politikmaßnahmen eine solide Fundierung in einer Folgenabschätzung, die verschiedene Folgenabschätzungsinstrumente heranzieht. Allerdings zeigen aktuelle Forschungsergebnisse, dass das volle Potenzial von Folgenabschätzung nicht ausgenutzt wird. Viele der entwickelten Instrumente werden nicht bei der politischen Entscheidungsfindung eingesetzt.
LIASE hat das Ziel die Nutzung von Folgenabschätzungsinstrumenten in der Politik zu verbessern.
Dies geschieht durch die Bereitstellung von:
- einem virtuellem Exzellenzzentrum für Folgenabschätzung, dass als dauerhafter Knotenpunkt akademischer und politischer Netzwerke zu diesem Thema bestehen soll;
- einem Werkzeugkasten für Folgenabschätzung als eine nachhaltige und flexible Infrastruktur, die die verbesserten Werkzeuge der Forschungs- und Politikgemeinde auf einer Internetplattform zur Verfügung stellt;
- einer aktuellen Forschungsagenda zu Folgenabschätzung, in die ForscherInnen und Professionelle ihre Arbeitsergebnisse einfließen lassen können und auf der auch Trainingsmodule eingestellt werden, mit dem Ziel Forschungsergebnisse weiter zu verbreiten.
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Stichworte: Nachhaltige Entwicklung, Folgenabschätzung, Nachhaltigkeitsstrategie, Europa
Auftraggeber: Europäische Kommission, GD Forschung
Kooperationspartner: Alterra; Freie Universität Berlin; Aristotle University of Thessaloniki; Centre for Ecology & Hydrology; Fondazione Eni Enrico Mattei;National Environmental Research Institut/Aarhus University; Stockholm Environment Institute Tallinn Centre/Estonian Institute for Sustainable Development Institute; Finnish Environment Institute; Fundación LABEIN; Rheinische Friedrich-Wilhelms- Universität Bonn; University of East Anglia; Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH; Wageningen Universiteit; Leibniz-Zentrum für Agraglandschaftsforschung; Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH
Bearbeiter: Anneke von Raggamby, Doris Knoblauch, Lena Kampf
Laufzeit: 1. November 2009 bis 1. April 2014
Projektnummer: 2705


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