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Chancen und Grenzen deutsch-französischer Beiträge zum Weltklimagipfel in Paris

Chancen und Grenzen deutsch-französischer Beiträge zum Weltklimagipfel in Paris

TimeLoc
16. Oktober 2015
Berlin
Deutschland

"Chancen und Grenzen deutsch-französischer Beiträge zum Weltklimagipfel in Paris" war das Thema einer Podiumsdiskussion am 16. Oktober 2015. Eingeladen hatte der deutsch-französische Gerhard Kiersch Verein / AGKV. Bei der Diskussion ging es um die Frage, was Deutschland und Frankreich zum Gelingen des Weltklimagipfels beitragen können und welche Hindernisse noch überwunden werden müssen.

Es diskutierten Jean-Claude Perraudin (französische Botschaft), Oliver Krischer (MdB, Bündnis90/Die Grünen), Arnulf Nöding (AREVA) und Dr. Camilla Bausch (Ecologic Institut). Die Frage, was ein Erfolg in Paris wäre, wurde kontrovers diskutiert, wobei Konsens bestand, dass der Gipfel in Paris ein weiterer wichtiger Schritt, aber sicher noch nicht die Lösung des Klimaproblems bringen werde. Perraudin betonte die Bedeutung, die Frankreich dem Gipfel – dem größten, der Paris je ausgerichtet hat – zumesse. Gleichzeitig unterstrich Nöding, dass die Industrie in der Vergangenheit die Dynamik und Chancen im Bereich Erneuerbarer Energien unterschätzt hat und jetzt sichergestellt werden müsse, dass man den Anschluss an die neuen Entwicklungen halte. Auf Nachfrage hinsichtlich der Potenziale marktbasierter Instrumente verwies Bausch auf die durchwachsenen Erfahrungen im Bereich des Europäischen Emissionshandels sowie der projektbasierten Mechanismen von JI und CDM. Krischer betonte die Dringlichkeit, von der Kohleverstromung Abstand zu gewinnen.

Die Veranstaltung fand anlässlich des 20 jährigen Bestehens des AGKV statt.


Sprecher
Jean-Claude Perraudin (Embassy of France)
Oliver Krischer (Member of Parliament, Bündnis90/Die Grünen)
Arnulf Nöding (AREVA)
Veranstalter
Datum
16. Oktober 2015
Ort
Berlin, Deutschland
Sprache
Deutsch