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New Approaches & Technologies For Tackling Emerging Pollutants In Drinking & Wastewater

New Approaches & Technologies For Tackling Emerging Pollutants In Drinking & Wastewater

Den transatlantischen Austausch von Technologien gegen aufkommende Schadstoffe fördern: Ergebnisse aus DEMEAU

DEMEAU, ein dreijähriges EU-finanziertes RP7-Projekt, stand im Oktober 2015 beim Erscheinen des Deutsch-Amerikanischen Wassertechnologie-Magazins (German American Water Technology (GAWT) Magazine) im Fokus des Interesses. Der Artikel von Ulf Stein, Evelyn Lukat und Anna Szendrenyi schaffte es mit dem Titel "New Approaches & Technologies for Tackling Emerging Pollutants in Drinking & Wastewater" auf die Titelseite des wasserwirtschaftlichen Magazins und präsentiert Hauptergebnisse des DEMEAU-Projekts, das im August 2015 endete. Der Artikel steht als Download zur Verfügung.

Die Autoren Ulf Stein, Evelyn Lukat und Anna Bee Szendrenyi stellen in ihrem Artikel die Ergebnisse der angewandten Forschung zu fünf vielversprechenden Wasseraufbereitungstechnologien vor, die mit Wissenschaftlern und Praktikern untersucht wurden: Gesteuerte Grundwasserneubildung (Managed Aquifer Recharge), Hybride Keramik-Membran Filtration (Hybrid Ceramic Membrane Filtration), Automatische Kontrollsysteme Neuronaler Netze (Automated Neural Net Control Systems), moderne Oxidationsverfahren (Advanced Oxidation Techniques) und Bioassays.

In den letzten Jahrzehnten bekamen aufkommende Schadstoffe zunehmend Aufmerksamkeit, aufgrund ihrer bisher nicht abschätzbaren Wirkungen auf Menschen und Ökosysteme. Innovation ist dabei ein Schlüsselfaktor, diese Lücke im Wasserqualitätsmanagement und -monitoring zu schließen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) haben sich als Vermittler zwischen der Forschung und der Anwendung von Innovationen im Wassersektor hervorgetan.

Ergebnisse des DEMEAU Projekts bieten Erkenntnisse für neue Ansätze beim Entwickeln und Testen von relevanten Wasseraufbereitungstechnologien, die auf Forschung und enger Zusammenarbeit zwischen Forschern, KMUs und Wasserbetrieben basieren.  Dieser integrierte Ansatz trug erheblich zum Erfolg bei der Umsetzung der fünf Technologien in der Praxis bei. Im Rahmen des Projekts zeigte sich, dass Transparenz bei der Verbreitung von Forschungsergebnissen, mehr Kommunikation zwischen Forschung und Praxis sowie trans- und interdisziplinärer Austausch und Zusammenarbeit zwischen Forschern, Wasserversorgern und -entsorgern und KMUs den größten Einfluss auf die erfolgreiche Aufnahme von vielversprechenden Innovationen im Trink- und Abwassersektor haben.

Zusätzlich, basierend auf den Ergebnissen des Projekts, zeichneten sich einige Empfehlungen ab:

  1. Es gibt einen Bedarf an regulatorischen Standards auf nationaler und EU-Ebene, aufkommende Schadstoffe expliziter zu definieren und zu managen.
  2. Notwendig ist die besseren Integration von Regelungsinstanzen und Entscheidungsträgern in den Innovationszyklus.
  3. Ökonomische Werkzeuge und Initiativen sind notwendig um, eine engere Kooperation zwischen KMUs und Wasserbetrieben zu forcieren.

Mehr Informationen zu den einzelnen Technologien sowie Ihren Vorzügen finden Sie im angehängten Artikel. Besuchen Sie für weitere Informationen, wie z.B. die öffentlichen Projektergebnisse die DEMEAU Projekt Webseite.


Zitiervorschlag

Stein, Ulf; Evelyn Lukat und Anna Bee Szendrenyi 2015: "New Approaches & Technologies for Tackling Emerging Pollutants in Drinking & Wastewater". German American Water Technology Magazine, Jg. 2015/2016, Nr. 4, 46-49.
 

Sprache
Englisch
Verlag
Jahr
2015
Erschienen in
Umfang
4 S.
Projektnummer
2717
Inhaltsverzeichnis

Introduction

The need for innovation

New collaborative approaches

Technologies for emerging pollutants

Conclusions and recommendations

Acknowledgments

Schlüsselwörter
Schadstoffe, Trink- und Abwasser, MAR, biologische Prüfung, Innovation, DEMEAU,