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Die EU in der Arktis, die Arktis in der EU

Die EU in der Arktis, die Arktis in der EU

TimeLoc
11. September 2014
Brüssel
Belgien
Ein europäisches Arktis-Informationszentrums könnte Informations- und Kommunikationslücken schließen.

Am 11. September 2014 schlugen 19 führende Institute der europäischen Arktisforschung auf dem abschließenden Projekttreffen "EU in the Arctic, the Arctic in the EU" in Brüssel (Belgien) die Schaffung eines europäischen Arktis-Informationszentrums als Netzwerkvorhaben vor. Arne Riedel präsentierte die Projektarbeit des Ecologic Instituts anhand eines Berichts zur Lückenanalyse (Gap Analysis Report) und lieferte Einblicke in die Bedürfnisse von Arktis-Stakeholdern in Bezug auf Informations- und Kommunikationslücken.

Gründung eines EU-Arktisnetzwerks

Ein starkes Netzwerk europäischer Institute, zu dem auch das Arktis-Team des Ecologic Instituts gehört, arbeitete 18 Monate lang an der vorbereitenden Maßnahme für das EU-Arktis-Informationszentrum, einem Strategic Environmental Impact Assessment of Development of the Arctic. Im Laufe des Projektes erstellten die Netzwerkpartner eine Reihe von Berichten, unter anderem ein Kompendium mit einem Überblick über EU-Arktisinitiativen, einen Gap Analysis Report und sieben Themen-Übersichten zu dringenden Arktis-Themen. Die Ergebnisse des Netzwerkes sind online auf der Projektwebsite Arctic Info zu finden.

Abschlusstreffen in Brüssel: Die EU in der Arktis, die Arktis in der EU

Auf dem Eröffnungs-Panel des Treffens präsentierten vier Hauptredner aus der Politik ihr Verständnis des Verhältnisses von EU und Arktis, darunter der Exekutivdirektor des Europäischen Auswärtigen Dienstes für Europa und Zentralasien, Luis Felipe Fernández de la Peña, der finnische Arktisgesandte Hannu Halinen sowie der Finnische Außenminister Erkki Tuomioja. In Anschluss diskutierten Mitglieder des Europäischen Parlaments wichtige Entwicklungen in der Arktisregion. Am Nachmittag präsentierten Mitglieder des EUAIC-Konsortiums die Ergebnisse der erkenntnisreichen Arbeiten, die unter diesem Projekt durchgeführt worden waren.

In diesem Rahmen präsentierte Arne Riedel vom Ecologic Institut den Gap Analysis Report und erläuterte dessen Rolle als ersten Meilenstein für weitere Untersuchungen. Auf Grundlage der Erkenntnisse aus dem Bericht betonte er die Relevanz der Themengebiete, die vom Projektkonsortium vorgeschlagen wurden. Durch die Rückmeldungen der Stakeholder-Feedbacks seien insbesondere die anhaltende Relevanz des globalen Klimawandels und der lokalen Governance mit Blick auf den Umgang mit sozialen und kulturellen Veränderungen hervorgehoben worden. Ein EU-Arktis-Informationszentrum könnte eine entscheidende Rolle dabei spielen, diese wichtigen Lücken in der Generierung und Kommunikation von Informationen zu schließen. Das dafür notwendige Netzwerk könnte Wissen und Kapazitäten bündeln, besser zugänglich machen den Austausch zwischen Stakeholdern stärken.


Veranstalter
University of Lapland, Arctic Centre, Finnland
Datum
11. September 2014
Ort
Brüssel, Belgien
Sprache
Englisch, Deutsch
Schlüsselwörter
EU-Politik, Verkehr, Ressourcen, Meerespolitik, EUAIC, Lückenanalyse, Arktis