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Grüne Infrastruktur als vermittelndes Konzept zwischen dem Naturschutz und der Green Economy?

Grüne Infrastruktur als vermittelndes Konzept zwischen dem Naturschutz und der Green Economy?

TimeLoc
13. August 2014
Reykjavik
Island

Unter dem Titel "Wellbeing and Equity within Planetary Boundaries" fand die Konferenz der Internationalen Gesellschaft für ökologische Ökonomie (ISEE) vom 13. bis 15. August in Reykjavik (Island) statt. Timo Kaphengst vom Ecologic Insitute stellte auf der Konferenz ein Paper zum Thema "Grüne Infrastruktur als vermittelndes Konzept zwischen dem Naturschutz und der Green Economy?" vor. Insgesamt war das Ecologic Institut mit drei Beiträgen auf der ISEE-Konferenz präsent. Die Vortragsfolien stehen als Download zur Verfügung.

In seiner Präsentation verdeutlichte Timo Kaphengst, welche Bedeutung der grünen Infrastruktur in konzeptioneller Hinsicht für den Naturschutz und das menschliche Wohlbefinden (z. B. zur Erholung und Gesundheit und bei der Schaffung von Arbeitsplätzen) in Europa zukommt.

Zudem stellte er einige Ergebnisse aus dem Projekt  zu "Design, Implementierung und Kosten von grüner Infrastruktur" vor.

Er resümierte, dass grüne Infrastruktur im Rahmen der Green Economy als ein wichtiger Ansatzpunkt zur Investition in Naturkapital verstanden werden kann und damit gleichzeitig zur Erreichung eines Kernziels der EU Biodiversitätsstrategie 2020 beiträgt. Einige Herausforderungen bleiben jedoch bestehen, z. B. die Frage, wie die unterschiedlichen politischen Sektoren wie Wasser-Management, Verkehr, Land- und Forstwirschaft, Energieversorgung und der städtische Bausektor bei der Umsetzung von grüner Infrastruktur an einem Strang ziehen können.

Der Artikel zur Präsentation wurde Anfang 2015 veröffentlicht.