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Klimaschutz braucht Initiative – Fachkonferenz zur strategischen Weiterentwicklung der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)

Klimaschutz braucht Initiative – Fachkonferenz zur strategischen Weiterentwicklung der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)

Timeloc
5. Juni 2014
Berlin
Deutschland
"Auf die erreichte Minderung von CO2-Emissionen und den Ausbau der erneuerbaren Energien könne man stolz sein, bis 2020 müssten jedoch noch weitere 85 Mio. t CO2 eingespart werden." Staatssekretär Jochen Flasbarth bei der NKI-Fachkonferenz.

"Klimaschutz braucht Initiative" war das Thema einer eintägigen Fachkonferenz am  5. Juni 2014  in Berlin. Im Rahmen des Projektes "Strategische Weiterentwicklung der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)" diskutierten 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, welches ihrer Meinung nach die Schwerpunkte bei der Weiterentwicklung der NKI sein sollten. Die Vorträge der Fachkonferenz stehen als Download zur Verfügung.

Eröffnet wurde die Fachkonferenz durch Begrüßungsworte von Franzjosef Schafhausen (Abteilungsleiter Klimaschutzpolitik, Europa und Internationales (KI), BMUB), bevor Jochen Flasbarth (Staatssekretär, BMUB) in seiner Rede den Bogen von jüngsten Entwicklungen auf internationalen Ebene zur Ambition des BMUB schlug, die Klimaschutzbemühungen auch auf deutscher Ebene weiter zu verfolgen und zu intensivieren. Er ging außerdem darauf ein, welche Rolle die NKI in diesem Gefüge spielt. Dr. Martin Wansleben (Hauptgeschäftsführer Deutscher Industrie- und Handelskammertag, DIHK) führte an, dass es eine Illusion sei, die Energiewende könne "gemacht" werden, indem an bestimmten Stellschrauben gedreht werde. Mit dem BMUB bestehe eine gute Kooperation und man habe zusammen gemeinsame Schnittmengen definiert. Schließlich betonte er, dass auch das Thema Klimaschutz ökonomische Gesetzmäßigkeiten beachten müsse.

Der Vortrag von Berthold Goeke (Unterabteilungsleiter Klimaschutzpolitik (KI I), BMUB) gab einen Einblick in die Zielsetzungen der NKI und die Schwerpunkte in ihrer bisherigen Umsetzung. Neben der Förderung der Sichtbarkeit von Klimaschutz in der Bundespolitik solle auch Verantwortung eingefordert und eine Mitmachkultur geschaffen werden. Dr. Christine Wörlen (arepo consult, Projekt "Strategische Weiterentwicklung der NKI") zeigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Herausforderungen des Monitorings und der Weiterentwicklung eines so komplexen Programms wie der NKI anschaulich auf und präsentierte die aktuell diskutierten Kriterien und Prozesse für das Monitoring.

In drei verschiedenen Arbeitsgruppen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vertieft die Themen

  • AG 1: Unternehmen für 100% Klimaschutz – Chancen für KMU und Handwerk
  • AG 2: Beratung für Klimaschutz: Informieren – motivieren – bestätigen
  • AG 3: Generation 60+ – klimafreundliche Ansätze für Integration und Teilhabe

diskutieren.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Podiumsdiskussion mit Michael Pelzl (Geschäftsführer, Bremer Energie-Konsens), Sebastian Uhlemair (Energieberater, energie- und umweltzentrum, eza!), Prof. Dr. Marcel Hunecke (Professor für Allgemeine Psychologie sowie Organisations- und Umweltpsychologie; Fachhochschule Dortmund) und Berthold Goeke (Unterabteilungsleiter KI I). Moderiert wurde die Fachkonferenz von Dagmar Dehmer (Der Tagesspiegel).


Veranstalter
Ecologic Institut, Deutschland
Partner
Datum
5. Juni 2014
Ort
Berlin, Deutschland
Sprache
Deutsch
Teilnehmerzahl
150
Projektnummer
2392
Schlüsselwörter
Klimawandel, Anpassung, Umwelt, Klimaschutz, BMU, NKI, Naki, Nationale Klimaschutzinitiative, kommunaler Klimaschutz, Masterplankommunen, Kommunalrichtlinie, Deutschland, Berlin