• English
  • Deutsch
Facebook icon
LinkedIn icon
Twitter icon
YouTube icon
Header image Ecologic

Andreas Prahl

Andreas Prahl

MSc (Ecological Economics)
Researcher

Andreas Prahl arbeitet als Researcher im Bereich Klima und Energie für das Ecologic Institut. Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist die Analyse und ökonomische Bewertung von Politikmaßnahmen, insbesondere im Bereich Erneuerbarer Energien, Energieeffizienz und Kohlenstoffmärkte. Er arbeitet auf Deutsch und Englisch und verfügt über gute Spanischkenntnisse.

Andreas Prahl unterstützt Dr. Hans-Joachim Ziesing, sowie die weiteren Mitglieder der Expertenkommission zum Monitoring der Energiewende "Energie der Zukunft". Dafür analysiert er die Umsetzung und den Fortschritt der Energiewende in Deutschland. Zudem leistet er wissenschaftliche Unterstützung für das Ministerium für Wirtschaft und Umwelt (BMWi) zu Fragen im Bereich erneuerbarer Energien und Kraft-Wärme-Kopplung. Für die Generaldirektion für Klimapolitik der Europäischen Kommission untersucht und bewertet er Klimaschutzinstrumente im Rahmen des europäischen Semesterprozesses und fertigt die Länderstudien für Deutschland und Malta an. Andreas Prahl war weiterhin Mitglied des Projektteams, welches im Auftrag der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission die Evaluation der Erneuerbare-Energien-Richtlinie unter REFIT durchführte.

Vor seiner Tätigkeit für das Ecologic Institut war Andreas Prahl wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Hier trug er maßgeblich zur Erstellung eines Modells zur Bestimmung von Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekten durch Erneuerbare Energien bei, welches er in verschiedenen Studien für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), als auch für andere öffentliche und private Auftraggeber anwendete. Aufbauend auf diese Arbeit entwickelte er ein Modell, mit dem sich Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte durch energetische Gebäudesanierung bestimmen lassen.

Andreas Prahl schloss 2011 seinen Master of Science in Ecological Economics an der University of Edinburgh (Großbritannien) ab. In seiner Masterarbeit analysierte er die Auswirkungen von Klimaschutzpolitiken, wie dem europäischen Emissionshandelssystem (EU ETS) und der EU-Abgasnorm, auf die Materialwahl in der Automobilproduktion und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Lebenszyklusemissionen von Autos. Sein Erststudium absolvierte er im Studiengang Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin). In seiner Diplomarbeit untersuchte er die Entstehung von Kapitalmarktblasen, die er aus einer post-keynesianischen und verhaltensökonomischen Perspektive analysierte.